Unser Soundtrack für 2023: Berlin Kalender

2023 BERLIN KALENDER MUSIK

Im unserem Wandkalender 2023 dreht sich alles um Musik. Das Line-Up ist so kontrastreich wie die Stadt Berlin. Auf dem Titelbild zeigt sich der Kammermusiksaal, im Hintergrund der Potsdamer Platz. Die Komische Oper, das Konzerthaus am Gendarmenmarkt und und die Deutsche Oper sind mit von der Partie. Aber auch das Holzmarkt-Gelände, der Duncker-Club und das Kreuzberger Lido haben Ihren Auftritt.

Was mag dieses neue Jahr wohl für uns bereit halten? In unserem Kalender beginnt das Jahr mit der Komischen Oper in Mitte. Das Gebäude ist eine Überraschungsbox – denn hinter der schlichten 60er Jahre Fassade verbirgt sich ein neobarocker Innenraum. Ab 2023 soll das Opernhaus in der Behrensstrasse saniert werden. Wir sind gespannt.

Das Funkhaus Nalepastraße in Oberschöneweide wurde 1951 nach den Entwürfen des Architekten Franz Ehrlich fertiggestellt, da die DDR nach der deutschen Teilung ein eigenes Rundfunkzentrum benötigte. Der Gebäudekomplex besteht aus aus verschiedenen Einzelgebäuden im Stil der Neuen Sachlichkeit. Übrigens gibt es auch Führungen über das Gelände. Die Touren können hier gebucht werden.

Im März ziert ein 50er Jahr Bau aus Westberlin den Kalender. Der Konzertsaal der UdK Berlin aus der Feder des Architekten Paul Gotthilf Reinhold Baumgarten wurde 1954 fertiggestellt und steht seit 1995 unter Denkmalschutz.

April – Monat der die Kirschblüten, auch Sakura genannt. Auf unserer April Grafik ist das Metropol, zu sehen – auch als Theater am Nollendorfplatz, Neues Schauspielhaus oder Goya bekannt. Das Gebäude am Nollendorfplatz wurde 1906 von Boswau & Knauer erbaut.

Im Mai leuchtet der Kammermusiksaal am Kulturforum, im Hintergrund ist der Potsdamer Platz zu sehen. 1987 ergänzte Hans Scharouns Schüler und Büropartner Edgar Wisniewski die Philharmonie um den Kammermusiksaal. Die Berliner Philharmoniker bezeichnen den Kammermusiksaal als „kleinen Bruder der Berliner Philharmonie – sowohl architektonisch als auch musikalisch“

Das RBB-Fernsehzentrum – ehemals: SFB-Fernsehzentrum am Theodor-Heuss-Platz wurde nach Plänen von Robert Tepez gebaut und 1970 eingeweiht. Das 18-geschossige Fernsehzentrum steht unter Denkmalschutz und gilt als wichtiges Gebäude der Berliner Nachkriegsmoderne.

Im Juli haben wir das grösste Berliner Opernhaus illustriert – die Deutsche Oper – 1961 von dem Berliner Architekten Fritz Bornemann erbaut. Die 70 Meter lange, fensterlosen Fassade aus Waschbetonplatten wird durch die Skulptur des Bildhauers Hans Uhlmann akzentuiert.

Hallo August! Hallo Sommer! In Berlin lässt sich diese Jahreszeit am schönsten an der Spree geniessen. Das dachten sich auch die Macher*innen des Holzmarkt Geländes. So entstanden nach Plänen des Architekturbüros „Hütten & Paläste“ urbane Möglichkeitsräume an diesem Spreeufer in Berlin Mitte.

Im September ist ein prominenter „Lückenfüller“ abgebildet – das Lido in Kreuzberg. Über das Gebäude konnten wir keine Informationen finden. Die typische, pragmatische Bebauung einer Kriegslücke bietet Platz für Konzerte von Punk bis Indie.

Auf dem Oktober Blatt ist das monumentale Haus des Rundfunks zu sehen. Das Gebäude von Hans Poelzig mit der prägnanten Fassade aus glasierten Keramikplatten und Klinkern wurde 1931 eröffnet.

Im November ist das Gebäude abgebildet, in dem sich seit 1989 der Dunckerclub befindet. Der Backsteinbau in der Dunckerstrasse wurde 1914 von Ludwig Ernst Emil Hoffmann gebaut. In früheren Zeiten dienten die Räume als Pferdestall, Salzlager Turnhalle und Jugendclub.

Auf dem letzten Kalenderblatt des Jahres 2023 wird es mit dem Konzerthaus am Gendarmernarkt festlich. Das Gebäude von Karl Friedrich Schinkel zählt zu den Hauptwerken des deutschen Klassizismus. Im Zweiten Weltkrieg zerstört, wurde es in den 80er Jahren wiederaufgebaut.

 

Fazit: So früh wie dieses Jahr hatten wir den Kalender noch nie fertig. Wegen der Papierkrise hat uns die Druckerei schon im Januar gebeten, die Menge zu definieren. Die Grafiken zu diesem schönen Thema gingen uns so gut von der Hand, dass wir schon Im Juni drucken konnten. Der begehrte Kalender ist wie immer auf schweres Recyclingpapier gedruckt, die Auflage ist auf 600 Exemplare limitiert. Letztes Jahr waren die Kalender ab Mitte Dezember ausverkauft, es lohnt sich wahrscheinlich schon früh zu kaufen.

Ausstellung: NO WALL!

Am Freitag, den 26.10 eröffnet die Ausstellung NO WALL in der boxoffberlin, in der wir Holzdrucke der s.wert Kalendergrafiken der Fotografie eines Mauerstücks im Maßstab 1:1 gegenüberstellen.  Los geht es um 19 Uhr in der Zimmerstrasse 11. Die Ausstellung läuft bis zum 31 März und ist täglich (ausser Mittwoch) von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Berliner Mauer Grafik 30 Jahre

Ausstellung der s.wert Grafiken in der bofoffberlin Zimmerstrasse 11 Berlin Kreuzberg

Berlin Wall Art

Aufbau der Ausstellung – Mauerspechte 2018

Vernissage boxoffberlin Zimmerstrasse 11

Holzdrucke mit den NO WALL Motiven von Sandra Siewert und Dirk Berger. Alle Grafiken sind im Kalender 2019 gesammelt.

Ort:               bob – boxoffberlin, Zimmerstr. 11, 10969 Berlin-Kreuzberg
Eröffnung:    Freitag, 26. Oktober 2018, 19:00 Uhr in Anwesenheit der Künstler
Ausstellung: 27. Oktober 2018 bis 31. März 2018,
täglich außer Mittwochs 11:00 –18:00 Uhr
Eintritt frei