Berliner Socken Fernsehturm grau schwarz

Von den Socken

Von den Socken – ein tolles Geschenk aus Berlin

Um diese Jahreszeit sind viele auf der Suche nach besonderen Geschenkideen – Sei es für Geburtstage, Weihnachten oder man möchte ein schönes Souvenir aus Berlin verschenken.

Wir hätten da was Passendes: Baumwoll-Socken aus Berlin – die sind ganz neu im s.wert Sortiment.

Berlinsocken Brandenburger Tor

Denn die Socke als Geschenk ist völlig unterschätzt. Zu Unrecht – auch wenn sich vermutlich keiner Socken zu Weihnachten oder zum Geburtstag wünscht und Albert Einstein gesagt haben soll: „Wozu Socken? Sie schaffen nur Löcher!“ sind Socken tolle Geschenke für Freunde und Familie – vor allem, wenn sie schön sind.

Auf unseren Hauptstadtsocken zeigen sich Brandenburger Tor, Fernsehturm und Berliner Bär in schönster Form. Kleiner Tipp – man kann die Socken auch mit Kleinigkeiten befüllt verschenken. Seien es Süßigkeiten, die man in die Socken packt oder kleine Pflegeprodukte, wie Lippenbalsam oder Nagellack. Auch ein Gutschein ist in der Socke als Geschenkverpackung gut verpackt.

Unsere vier Berlin Socken Modelle:

Bunte Socken mit Brandenburger Tor, Fernsehturm und Funkturm: Je bunter und ausgefallener die Socken, um so besser, denn bunte Socken liegen gerade voll im Trend. Unsere coolen Socken mit Brandenburger Tor, Fernsehturm und Funkturm bestehen zu 90% aus Baumwolle und können von Frauen, als auch von Männern getragen werden. Die bunten Socken sind zudem in verschiedenen Größen bestellbar, so dass sie ganz bestimmt passen und angenehm zu tragen sind.

Grau-Schwarze Socken mit Fernsehturm – für den klassischen Herren: Für alle, die es farblich zurückhaltender mögen empfehlen wir die Socken mit grau-schwarzem Fernsehturm Motiv. Die Berliner Socken sind ein klassisches Männergeschenk, sie sind in den Größen 39-42 und 43-47 erhältlich. Die Socken sind ein super Souvenir aus Berlin und kommen als kleines Mitbringsel bei jedem gut an. Socken werden nämlich immer gebraucht und viel zu oft sind wir einfach nur zu faul, um uns selbst neue Socken zu kaufen. Als Geschenk ist man über bequeme Baumwollsocken deshalb immer dankbar.

Berliner Bär Socken: Unsere bunten Berliner Bär Socken in rot, blau und weiß sind besonders stylish. Das Schöne an bunten Socken ist ja auch, dass sie in der Waschmaschine nicht verlorengehen können und auch beim Sockenpaar Finden keine Probleme bereiten.

Plattenbau Socken: Für Fans der Platte und der Ostmoderne sind unsere Plattenbau Socken genau das richtige. Das Motiv ist inspiriert von den Plattenbauten auf der Berliner Fischerinsel. Das Schöne an einem solchen Geschenk ist auch, dass man jedes Mal, wenn man zu seinen Socken greift, an die Person denken muss, von der man die Socken bekommen hat.

Fazit: Socken als Geschenk

Socken sind ein echt cooles und praktisches Geschenk, vor allem, wenn sie zudem auch angenehm zu tragen sind. Unsere Socken eignen sich für verschiedenste Anlässe, wie beispielsweise auch als kleines Nikolaus oder Wichtelgeschenk. Gerade jetzt wo es draußen wieder kälter wird, sind warme Socken aus Berlin genau das richtige Geschenk für jemanden, der einem am Herzen liegt.

 

 

Berlin Kalender 2020: Blocks

Der s.wert Berlin Kalender 2020: Blocks widmet sich dem Thema Wohnen. Mietpreisbremse, Mietendeckel, Gentrifizierung und Enteignung – das Thema Wohnen in der Hauptstadt betrifft alle und wird wortgewaltig, politisch und emotional diskutiert. Wir beleuchten das Thema mit dreizehn Illustrationen aus der visuellen und architektonischen Perspektive – von Poelzigs Wohnungsbauten der 20er Jahre bis zu den Neubauten am Park am Gleisdreieck.

s.wert Kalender Kreuzbergtower John Heijduk

 

Los geht es im Januar mit einem Leuchtturm der Postmoderne – dem Kreuzbergtower von John Hejduk aus dem Jahr 1987.

Das Gesicht des Turms mit seinen grünen, metallischen Augenbrauenmarkisen war vor einigen Jahren durch Sanierung gefährdet. Medienwirksame Petitionen von Architekten aus dem In- und Ausland, darunter prominente Vertreter wie Peter Eisenman, Daniel Libeskind, Jan Kleihues und Matthias Sauerbruch haben bewirkt, dass der Kreuzbergtower seine zeittypische Gestalt behalten hat.

Corbusierhaus berlin Illustration

Den Februar strukturiert die Fassade des Corbusierhauses. Das Corbusierhaus wurde 1957 im Rahmen der Internationalen Bauausstellung nach den Plänen von Le Corbusier errichtet und gilt als Vorläufer der Plattenbauten. Der Beitrag von Le Corbusier zur Interbau (auch kurz IBA 57 genannt) war zu groß, um im Hansaviertel Platz zu finden, deshalb wurde das Wohngebäude in der Nähe des Olympiastadions gebaut. Die Fassadenstruktur spiegelt das Innere des Gebäudes wider, in dem sich Maisonette-Wohnungen und eingeschossige Wohnungen befinden.

Berlin Illustration Rosa Luxemburg Strasse

Im März ist eine Ansicht der Hans Polezig Bauten am Rosa Luxemburg Platz zu sehen. Der Platz hieß zur Bauzeit 1928 Bülowplatz. Das Gebäudeensemble in Mitte ist das einzige erhaltene Ensemble von Poelzig in Berlin.

High Deck Siedlung neukölln

Im April ist die Neuköllner High-Deck-Siedlung zu sehen – eine Sozialwohnungsbausiedlung der 70er und 80er Jahre. Die in ihren Anfängen begehrte, innovative Großsiedlung mit hochgelagerten, begrünten Wegen entwickelte sich nach der Wende zum sozialen Brennpunkt. Quartiersmanagement und Kunstaktionen sollen dem Quartier nun am zum besseren Image verhelfen.

Am Lokdepot robertneuen Grafik

Der Mai zeigt die poppigen Industrial-Look Neubauten von Robertneun am Park am Gleisdreieck. Als Robertneun firmieren die beiden Architekten Nils Buschmann und Tom Friedrich, die schon seit 2006 – als Wohnungsneubau in Berlin kein grosses Thema war – die Idee verfolgt haben, am Rande des Parks Wohnen statt reinem Gewerbe zu realisieren. 2016 sind die roten Blocks fertiggestellt worden.

Rummel in der Rummelsburger Bucht

Das idyllische Bild der Rummelsburger Bucht, das im Juni zu sehen ist trügt – denn hier prallen unterschiedliche Wohnformen aufeinander. Hausbootbesitzer, Anwohnern der in den 90ern gebauten Wohngebäude und Obdachlose in Zeltcamps teilen sich den Blick auf die Bucht – und das bleibt nicht ohne Konflikte. Für zusätzliches Konfliktpotential sorgt der im Frühjahr 2018 beschlossene Bebauungsplan, der vorsieht, dass mehrere große Wohnblocks mit Gewerbeflächen und der umstrittene Freizeitpark „Coral World“ zwischen Ostkreuz und Rummelsburger See entstehen sollen.

Moderne Architektur Berlin Illustration

Im Juli gleitet ein riesiges Schiff durch Schöneberg – die „Pyramide“ an der Kleiststraße von Fridtjof Schliephacke. Das imposante Wohngebäude wurde 1972 fertiggestellt und steht seit 2017 unter Denkmalschutz.

Alte Mälzerei Pankow

Im August ist die Mälzerei in Pankow zu sehen. Wo früher Malz für die Bierherstellung produziert wurde, wird heute in Eigentumswohnungen gewohnt. 1874 errichtete die Schultheiss-Brauerei die Industriebauten, 2008 bis 2011 wurde das denkmalgeschützte Ensemble saniert und zu Wohnungen umgebaut.

Baller Bau Lietzenburger Strasse

Der expressionistisch anmutenden Wohnbau von Baller & Baller aus dem Jahr 1978 ziert den Kalender im September. Baller Bauten finden sich in vielen Teilen von Berlin und setzten farbige Akzente zwischen Steine und Beton. Die unverwechselbaren Bauten mit ihren verspielten Elementen, Materialmix und organischen Formen sind die Paradiesvögel unter den Berliner Blocks.

Grafik Anton Saefkow Platz

Der Oktober ist ein Monat für Plattenbau-Fans. Es ist der Anton-Saefkow-Platz zu sehen. Der nach einem NS-Widerstandskämpfer benannte Platz befindet sich im Ortsteil Fennpfuhl, im Bezirk Lichtenberg. Hier dominieren WBS 70 Platten das Stadtbild.

Saphire by Libeskind berlin

Im November zeigen wir das Sapphire – das einzige von Daniel Libeskind entworfenen Wohnhaus in Berlin. Das Gebäude, das mit Schrägen, Spitzen und Titaniumfassade an einen Edelstein erinnern soll, befindet sich gegenüber der BND Zentrale in Berlin Mitte.

Hallesches Ufer Poster

Auf dem letzten Kalenderblatt ist das markante Wohnhochhaus von Hermann Fehling und Daniel Gogel am Halleschen Ufer zu sehen. Das Gebäude am Landwehrkanal wurde 1970 fertiggestellt. Die Architekten schufen in der Zeit von 1953 und 1990 prägnante und raffinierte Bauten der Nachkriegsmoderne, dabei sollte “Ein Gebäude … seinen Benutzern Spaßvergnügen machen.” (Daniel Gogel) In diesem Sinne wünschen wir viel Spaßvergnügen mit dem 2020 BERLIN BLOCKS Kalender von s.wert.

Job bei s.wert

Job in Berlin

 

Für unseren Laden suchen wir Mitarbeiter/Innen, die im Verkauf helfen und im Onlinegeschäft mitwirken.

Wen wir suchen:

– Du liebst Berlin und hast Interesse an Architektur und Design
– hast Humor, bist kommunikativ und hast Freude am Kontakt mit Kunden
– sprichst Deutsch und auch englisch
– kannst eigenverantwortlich Arbeiten und bist bereit, auch samstags zu arbeiten
– bist computeraffin – Grafikprogramme sind von Vorteil aber kein Muss

Was wir bieten:

– Einstieg ab sofort oder nach Vereinbarung
– 450 € Basis – 10 € / Stunde

– viel Spass, viel Berlin
– ein inspirierendes Arbeitsumfel

– hohe Eigenverantwortlichkeit und kurze Entscheidungswege

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung an sa@s-wert-design.de

Rümmler U Bahn Fehrbelliner Platz

Berliner Kissen

Fassaden Kissen für Architekturliebhaber

Die neuen Kissen von s.wert sind von neuen und alten Fassaden der Hauptstadt inspiriert, aber auch die poppigen U-Bahn Stationen von Rainer G. Rümmler spielen eine Rolle.

Direkt am Berliner Spreeufer, zwischen Reichstag und Hauptbahnhof ist 2017 ein Gebäude mit funky Fassade fertiggestellt worden. Geplant hat es das Berliner Architekturbüro Richter und Musikowski.
In dem Neubau befindet sich das Futurium. Und tatsächlich sollen dort Fragen geklärt werden, wie wir zukünftig leben werden und wollen. Es soll wohl im Herbst 2019 eröffnet werden. Als Kissen kann man das Futurium schon jetzt mit nach Hause nehmen.

Die City West ist in den letzten Jahren mächtig in die Höhe geschossen. Das Kissen City West zeigt die Fassade des Upper West Hochhauses an der Kantstrasse. Das Gebäude 119 m hohe Gebäude stammt aus der Feder von Christoph Langhof.

Auf dem Kissen GSW Hochhaus ist die Fassde des heutigen Rocket Towers zu sehen. Das GSW-Hochhaus – der Name wurde 2017 in Rocket Tower geändert – prägt mit seiner farbigen Fassade seit 1999 das Bild der Rudi-Dutschke Strasse. Es stammt vom Architekturbüro Sauerbruch Hutton.

Die Kissen Kosmos und Wohnmaschine sind eine Hommage an die Berliner Nachkriegsmoderne. Das Kissen Sternradio, das aussieht wie ein Roboter ist von einem Gründerzeitgebäude an der Greifswalder Strasse inspiriert. Auf dem Dach des Gebäudes befinden sich immer noch die Reste einer riesigen Musik-Kassette. Zu DDR-Zeiten warb dort der VEB Sternradio mit einer Neonreklame für „Qualität zum Hören!“. Und das Kissen Regenbogenhaus beweist einmal mehr, dass Plattenbau nicht trist sein muss. Die bunt bemalten Plattenbauten liegen am Roederplatz im Stadtteil Fennpfuhl.

Bunt und poppig wird es mit den Kissen Fehrbelliner Platz und Nauener Platz. Für diese Kissen standen die von Rainer Gerhard Rümmler gestalteten U-Bahnhöfe Pate. Beide Stationen stehen seit 2018 unter Denkmalschutz.

Die s.wert Kissen sind von hoher Qualität, die man sehen und fühlen kann. Der hochwertige und langlebige Baumwollstoff, aus dem das Kissen gefertigt ist, ist mit GOTS zertifizierten Farben bedruckt. Der Reißverschluss ist verdeckt eingenäht. Faire Produktion und Qualität sind für uns keine Marketing-Phrasen, sondern Überzeugung. Die gesamte Produktion findet in Deutschland in Manufakturen statt, mit denen wir schon seit Jahren zusammenarbeiten.

 

Alter Kitsch und neuer Kitsch – Interview mit Axel Betrtram

Anlässlich des Todes des DDR-Gebrauchsgrafikers Axel Bertram veröffentlichen wir hier ein Interview, das wir mit ihm Jahr 2003 im Rahmen der Recherchen zum Buch „Von der Partei zur Party“ geführt haben.

 

Sie haben, indem Sie den Fernsehturm in das Berliner B integrierten, ein Symbol der Weltfestspiele 1973 entworfen. Erzählen Sie uns etwas über Ihre Arbeit damals.

Nach zwölf Jahren selbständiger Tätigkeit bin ich 1972 als Gebrauchsgrafiker an die Kunsthochschule in Weißensee berufen worden und arbeitete bereits im Frühjahr dieses Jahres an einer Aufgabe mit, die sich die Hochschule auf die Fahne geschrieben hatte. Unter Leitung des Rektors, des Malers Prof. Walter Womacka, wurde ein Künstlerisches Leitungskollektiv berufen, das sich mit dem bildkünstlerischen Teil der Öffentlichkeitsarbeit für die X. Weltfestspiele beschäftigen sollte. Ich war dabei für das grafische Erscheinungsbild verantwortlich. Meine Entwurfsarbeit begann mit der Überarbeitung der Festspiel- Blume. Der Blume war der Schriftzug einprägsam zuzuordnen, der die Klarheit der Kreisformen aufnehmen sollte – dazu war die Futura ideal geeignet. Dabei ergaben sich zwei Initialen als Verkettungselemente, einmal die farbige Verschränkung des W mit der X, zum andern das B von Berlin mit der Silhouette des Fernsehturms. Das Team bestand übriges aus Malern, Bildhauern, Modegestaltern, Grafikern und Architekten. Die Hochschule war bei ihrer Gründung 1947 nach dem Bauhaus konzipiert worden und hatte sich einiges von diesem Geist durch die fatale Zeit der Formalismusdebatten hindurch bewahren können: also Teamarbeit und interdisziplinäre Zusammenarbeit konnten an einer solchen Aufgabe sich beweisen. Walter Womacka, der als angesehener Maler über gute Beziehungen verfügte, hielt uns bei unserer Arbeit den Rücken frei.
Für mich bot sich in diesem Zusammenhang die Chance, ein prägnantes Zeichen für Berlin zu entwerfen. Ich hatte gehofft, dass es über diesen Rahmen hinaus Verwendung finden könnte, aber daran war bei war bei den Entscheidungsstrukturen in der DDR nicht zu denken. Da hat sich niemand dafür interessiert. Ich habe das Symbol dann noch auf der Icograda in Zürich vorgestellt. Dass dieses Programm überhaupt für die Weltfestspiele genommen wurde, war auch nur dadurch möglich, weil wir bis zum letzten Moment taktisch gezögert hatten, es vorzulegen. Es war keine Zeit mehr da, etwas anderes zu entwickeln. Das Sekretariat des Zentralrats der FDJ bestand aus Berufsjugendlichen von unsicherem Geschmack, behaftet wie all diese Gremien mit der Entscheidungs- schwäche des Mittelmaßes. Ein echter Kontakt zur Jugend dürfte eher bescheiden gewesen sein.
Es gab ein gestalterisches Leitprogramm für die Ausgestaltung der Weltfestspiele mit Beispielen und Anregungen, wie mit den fünf farbigen Streifen, die nur als Bündel in festgelegter Reihenfolge verwendet werden durften, spielerisch umgegangen werden könnte. Das Zeichen B mit dem Fernsehturm wurde dabei wenig verwendet, beide Verkettungselemente, das eigentliche Originelle, waren viel zu selten zu sehen. Man war eben an den eigenständigeren Teilen, die über die obligatorische Blume hinausgingen, nicht interessiert. Da war denn eben auf einmal keine Druckkapazität da. Das Bild der Weltfestspiele war sehr bunt und heiter. Die Farben wurden in Metern hergestellt, in Streifen und Blumenform. Das hat der Stadt ein ganz unglaubliches Bild verschafft. Walter Ulbricht starb in diesen Tagen, aber kein Fleckchen Schwarz trübte das fröhliche Stadtbild.

Warum haben Sie den Fernsehturm gewählt, und was verbinden Sie mit ihm?

Ich könnte sagen, wenn man sich ein großes B anschaut, da fügt sich dieser Turm ganz von selbst ein. Ich hatte ihn ja von meinem Atelierfenster aus damals buchstäblich vor der Nase. Tatsächlich war der Fernsehturm in seiner prägnanten Form das einzig mögliche Symbol für den Osten Berlins. Das Brandenburger Tor galt bis 1961 als Symbol der geteilten, aber noch immer offenen Stadt. Ich arbeitete noch im Sommer 1961 an einer umfangreichen Berlin-Ausstellung mit, die sich mit großem propagandistischem Aufwand aus der Sicht der DDR mit der Geschichte Berlins beschäftigte. Sie stand ganz im Zeichen des Brandenburger Tors und war damit von einem Tag, dem 13. August, auf den anderen erledigt. Das Brandenburger Tor wurde sogleich das Zeichen Westberlins mit der Forderung “Macht das Tor auf!“ Der Westen benutzte als offizielles Berlin-Layout den Berliner Bären in einer genau definierten Form. Der Osten verfügte über kein prägnantes Erscheinungsbild, benutzte aber allenthalben den Bären, allerdings unentschlossen. Dabei war die Berlin-Werbung sehr intensiv in der DDR. Man hätte wohl gerne jeden DDR-Bürger verpflichtet, einmal im Jahr nach Berlin zu kommen.
Der Berliner Fernsehturm hat einen großen Reiz. Er prägt das Stadtbild. Fast in jeder Straßenachse ist er drin. Ob in Charlottenburg oder im Wedding oder in Schöneweide, wo man auch um eine Straßenecke geht, plötzlich hat man den Turm wieder vor sich. Interessant ist, dass er bis heute nicht als offizielles Symbol vorkommt. Die Trennung zwischen Ost und West ist ja heute keine zwingende mehr, aber jeder bleibt in seinem Kiez. Das ist typisch für Berlin. Besonders die West- Berliner gehen nicht in den Osten. Nur die West-Deutschen sind jetzt in Mitte fest verwurzelt und haben das Klima dieser Straßen verändert. Dennoch glaube ich, dass es lange dauern wird, bis der Fernsehturm auch von den alten West-Berlinern als ein Zeichen für Berlin angenommen wird. Zur Zeit würden sie das wohl immer noch als eine Zumutung betrachten.
In den letzten Jahren ist aber auch ein bestimmter Stimmungs- umschwung in der Aufarbeitung der DDR eingetreten. Das Selbst- bewusstsein im Osten hat sich wieder etwas gefestigt. Das hat weniger mit Nostalgie zu tun, sondern mit der Erfahrung des gelebten Lebens und eines Alltags, dessen Härte mancher sich nicht hat träumen lassen.
Was fällt Ihnen auf, wenn Sie die früheren mit den heutigen Grafiken in diesem Buch vergleichen?
Im Grunde genommen: Das eine ist der alte Kitsch und das andere ist der neue Kitsch. Viel besser ist es nicht geworden, vielleicht ein bisschen aufgeräumter, was das formale Niveau betrifft. Die alten Beispiele haben ja fast schon wieder teilweise was Liebes. Es ist von einer gewissen amateurhaften oder halbprofessionellen Naivität geprägt. Als wir frisch von der Hochschule kamen, haben wir uns über derlei entsetzlich aufgeregt. Der Computer hat ja gestalterische Professionalität ausgehebelt. Heute führt der Computer in der Hand von Amateuren zu Lösungen, die sich ähneln. Ich rede da ungern von Demokratisierung, die angeblich dadurch eingetreten sei. Man beherrscht die Technik halbwegs und wird verführt, etwas zu tun, wozu man eigentlich gestalterisch gar nicht in der Lage ist. Auch die Auftraggeber werden immer schlechter, da sie selten höhere Ansprüche haben als eben das Amateur-Design. Der geschulte Blick geht verloren. Es besticht das Chaos, jede gestalterische Unordnung, wenn sie nur sauber angeboten wird. Das Verrückte am Computer ist, man kann machen was man will, es sieht irgendwie sauber aus – eine Scheinordnung.

Wie haben Sie denn vor dem Computerzeitalter gearbeitet?

Wir waren und blieben, was die Technik des grafischen Gewerbes angeht, rückständig. Wir verfügten bis zuletzt weder über Kopierer noch über Fotosatzgeräte. Die Mehrzahl der Grafiker hat, wenn sie auf ihren Buchumschlägen und Plakaten eine elegante Typographie haben wollte, Schriften geklebt, also Buchstabe für Buchstabe aneinander montiert, eine idiotische und würdelose Beschäftigung. Die etwas genialeren Grafiker haben ihre Texte frei mit dem Pinsel geschrieben, wie es ja auch gelegentlich international Brauch war. Ich bin auch einer der Wenigen und Letzten gewesen, die typografische Schriftzeilen noch gezeichnet haben. Ende der 80er Jahre gab es in einigen Redaktionen Diatype-Geräte, die ganz passable Schriftzeilen lieferten. Ich bin hin und wieder zu meinem Leibblatt, der “Wochenpost“ spaziert, für das ich 20 Jahre gearbeitet habe, und erhielt freundlicher- weise meine Zeilen in gewünschter Größe. Das war schon ein Fortschritt, wenn auch ein sehr später.

Wenn Sie Ihren Werdegang betrachten: War es kompliziert, den künstlerischen Anspruch gegenüber ideologischen Gesichtspunkten durchzusetzen?

Wenn Sie die Hochschule meinen, da werden vermutlich die Studenten etwas anders denken als ich. Der Studienablauf als Ganzes wurde immer restriktiver, vor allem auch militanter, da spiegelte sich die DDR-Gesellschaft ab. Deswegen explodierte das ja 1989 förmlich, und die Studenten kehrten die Attitüde des Jakobinertums heraus. In der Lehre gab es diese Entgegensetzung nach meinen Begriffen nicht. Wir sind politischen Themen nicht ausgewichen, sondern versuchten den Sinn des “Politischen“ mit Leben zu erfüllen, unter entschiedener Vermeidung der Phrase. Unsere Versuche fanden keine öffentliche Anerkennung, außer in Fachzeitschriften. Jede Gesellschaft braucht diese Versuche, auch unsere heutige. Man muss sich nur einmal deutsche Wahlplakate ansehen und ihre Phrasen, dann weiß man , wie hoch der Begriff des Politischen tatsächlich geachtet wird. Wenn Sie meine gebrauchsgrafische Praxis meinen, so habe ich direkte ideologische Einflussnahme sehr selten erlebt. In meinem Metier nahm sie einfach eine andere Form an, einmal als Vorherrschaft eines vermufften, spießigen Geschmacks, der außerordentlich autoritär daherkam, und zweitens als Entscheidungsschwäche, als ein endloses ängstliches Lavieren und Taktieren, um ja keinen Anstoß zu erregen. Da ist mir das Fernsehen der DDR in besonders unangenehmer Erinnerung. Hier gab es den berüchtigten „einen Zuschauer“, auf den alles ankam, und dabei wurde zum großen Teil mit dem Rücken zum Rest des Publikums gearbeitet.

Wie sah Ihr Verhältnis als freier Grafiker zur DEWAG aus?

Das ist ein sehr verwickeltes Problem. Vereinfacht könnte ich sagen, wir waren natürliche Feinde. Die DEWAG war die größte Werbe- organisation der Welt, rein zahlenmäßig, aber letztlich war sie entscheidend verantwortlich für dieses provinzielle visuelle Ersch- einungsbild der DDR, über das man sich heute noch lustig macht. Diese Institution hat manche gestalterischen Bemühungen der Sektion Gebrauchsgraphik im Verband Bildender Künstler regelrecht hinter- trieben. Sie spielten sich als Parteiapparat auf und behandelten uns wie „vaterlandslose Gesellen“. Natürlich gab es Gesten von der Zentralen Leitung der DEWAG, Qualitätswettbewerbe mit gemeinsamen Juroren. Das war alles Oberfläche über dem Grundkonflikt, der in den Strukturen lag und in der konkurrenzlosen Macht dieses schwerfälligen Riesenapparats. Dennoch habe ich auch da Menschen von großem Verantwortungsbewusstsein kennengelernt.
Ich habe in ein paar sehr lehrreichen Versuchen in den frühen Jahren 1960/61, Verpackungen zu gestalten, genug schlechte Erfahrungen gesammelt, um mich nie wieder mit Wirtschaftswerbung zu beschäftigen. In dieser Branche spielten die in Gestaltungsfragen ausgesprochen flach ausgebildeten sogenannten “Werbeökonomen“, wie sie auf Fachschulen ausgebildet wurden, eine schlimme Rolle. Sie traten uns in Gestalt des Werbeleiter in Wirtschaftsbetrieben als Auftraggeber gegenüber und belehrten professionelle Gestalter über Gestaltung. Dies stand in denkbar schärfstem Gegensatz zu den Künstlerischen Leitern in den Verlagen, die weitgehend kompetente Kollegen waren.
Wir haben uns im Verband Bildender Künstler nicht damit abfinden wollen, haben großartige Thesen aufgefahren und immer wieder versucht, die Bedingungen für die Grafiker zu verbessern und Auftraggeber zu motivieren, bessere Entwürfe anzunehmen. Aber die gesellschaftliche Praxis war resistent gegen alle Verbesserungsversuche, man weiß es zur Genüge. Die DEWAG hatte entscheidenden Anteil daran.

Was hat sich an Ihrer Arbeit geändert seit der Wiedervereinigung?

Das ist sehr differenziert zu sehen. Zunächst brachen alle bewährten Auftraggeber weg, einer nach dem anderen, es gab sie einfach nicht mehr. Es war eine Zeit erheblicher Verstörung, die ich in meinem Atelier in großen kalligrafischen Blättern abzuarbeiten suchte. Ich hatte großes Glück, ich fand offene Augen und Ohren in einem westdeutschen Verlag. Sehr schnell sehr viel Neues war zu lernen, und das hat mir wiederum großen Spaß gemacht, zumal ich auch viel Loyalität und sogar Freundschaft erfuhr. Es sind eigentlich diese neuartigen Herausforderungen gestalterischer Art, die ich als großen erfrischenden Gewinn betrachte. Andererseits muss ich sagen, dass ich die aktuellen Anforderungen an das Grafik-Design von heute mit Skepsis betrachte. Ich habe in dem angesprochenen Verlag den Verfall der gestalterischen Moralität über acht oder neun Jahre beobachten dürfen. Vor zehn Jahren war noch eine Verständigung möglich, jetzt ist sie undenkbar geworden. In der DDR hat der Grafiker Umschläge gestaltet für Leser, für Menschen, die auch Bilder zu lesen verstehen und vom Umschlag erwartet, dass er eine richtige Auskunft über das Buch anbietet. Jetzt muss er mit dem Umschlag Käufer um jeden Preis zum Kauf zu verführen, womit auch immer, mit Ausschnitten aus alten Gemälden, mit geistlosen Klischees und falschen Bildern. Erfreulicherweise gibt es immer noch Institutionen, die sich dem wenigstens zeitweilig widersetzen, und Verlage, die anders denken. Wunderbar empfand ich die Entdeckung des Computers und das Ausprobieren seiner gestalterischen Möglichkeiten. Ich habe neue Schriften entworfen wie in einem Rausch, natürlich auf den Grundlagen eines großen Vorrats aus vier Jahrzehnten Schreiben und Zeichnen.

Haben Sie auf Grund Ihres Renommees neue Auftraggeber gefunden?

Zunächst eindeutig nein. Wer als neuer Auftraggeber in Betracht gekommen wäre, kannte die hier geleistete Arbeit nicht, wie er meist die DDR nicht kannte. Die neue Elite brachte ihre eigenen Leute mit. Fachleute aus dem Osten saßen kaum noch in den Leitungsebenen. Man musste sich völlig neu beweisen. Die ostdeutschen Grafiker wurden, ehe sie sich versahen, harte Konkurrenten; ein neues Gefühl, nicht sehr glücklich. Mache konnten damit umgehen, andere nicht. Dann allerdings hatte ich nach etwa sechs Jahren wiederum Glück, da mich ein alter Bekannter in Berlin anlässlich einer Ausstellung zur Zusammenarbeit einlud und ich auf diese Weise Kontakt zur Staatsbibliothek zu Berlin bekam und dort vier Jahre eine sehr intensive Arbeit leisten konnte.
Neuerdings habe ich dann doch wieder alte erfahrene Verlagsexperten aus früheren Jahren gefunden, die mich kannten und mir großes Vertrauen schenkten, so dass ich heute wieder, wie schon einmal vor zwanzig Jahren, Bücher völlig nach meiner eigenen Idee gestalten, illustrieren und auch schreiben kann.

typisch deutsch Plattenbau Frühstücksbrettchen

Berliner Frühsücksbrettchen

Frühstücksbrettchen – machen Appetit auf Berlin

Frühstücksbrettchen sind ja typisch deutsch und deshalb besonders als internationales Mitbringsel oder Souvenir beliebt. Immer wieder haben Kunden danach gefragt, ob es Frühstücksbrettchen mit den tollen s.wert Motiven gibt. So ist es – bei uns gibt es das perfekte Berlin Mitbringsel und Architektur Souvenir auch in Brettchen Form.

Frühstücksbrettchen Karl Marx Allee Berlin

Ganz neu sind Frühstücksbrettchen, die die Herzen von Cineasten und Ostmoderne Liebhabern höher schlagen lassen. Auf den Brettchen sind die ostmodernen Architekturikonen Cafe Moskau und Kino International dargestellt.

Aber auch Plattenbau Fans und Leute, die auf der Suche nach einem besonderen Berlin Souvenir sind, finden bei s.wert genau das, was sie suchen.

Berliner Frühstück

 

Fernsehturm, Brandenburger Tor und Gedächtniskirche ergänzen sich auf diesem Berlin Brettchen perfekt, das macht Appetit auf die Hauptstadt.

Berlin Souvenir Frühstücksbrett

#plattenbaufetzt – besonders auf den Frühstcksbrettchen Bunte Platte und Platz der Vereinten Nationen.

typisch deutsch Plattenbau Frühstücksbrettchen

Das Frühstücksbrettchen mit Wohnmaschine Motiv erfreut Architekten und urbane Entdecker.

Geschenk für Architekten Berlin

Berlin Poster im Rahmen

Berlin Poster im richtigen Rahmen

SHOPBerlin Poster – so vielfältig wie Berlin

„Das Wichtigste in der Kunst ist der Rahmen.“ hat Frank Zappa mal gesagt. Ganz so weit würde ich nicht gehen, aber da wir bei s.wert schöne Berlin Poster gestalten, war es allerhöchste Zeit*, sich mit Rahmen zu befassen.

Berlin Poster im Rahmen

Poster „Kotti“ im Alurahmen 50 x 65 cm mit Passepartout, Poster Planetarium im Din A2 Rahmen, „Dont forget to go home“ im Din A3 Rahmen

Die Recherchen zum richtigen Rahmen waren umfangreich und intensiv. Aus den schier endlosen Möglichkeiten haben wir die besten Varianten zusammengestellt und nun gibt es die Poster bei uns im Shop perfekt gerahmt.

Berlin Poster Prenzlauer Berg gerahmt

Unser Favorit sind die schmalen Alurahmen in DinA2 und DinA3. Die bunten Retro-Poster kommen am besten im champagner Farbton zur Geltung – ein eleganter Metallicrahmen, der zwischen gold und kupfer changiert. Passt perfekt in hyygge Wohnzimmer, die im skandinivischen oder Boho-Stil eingerichtet sind. Für Motive mit klaren Linien und schwarz-weiss Drucke empfehlen wir die eleganten Alurahmen in schwarz. Die minimalistischen Motive passen besonder gut zu modernen Wohnungseinrichtungen mit ausgewählten Designerstücken. Wer die Poster modern und zurückhaltend gerahmt haben möchte, dem raten wir zu Alurahmen in weiss oder silber.

Berlin Poster Kottbusser Tor gerahmt

Die Luxusvariante aus weissem Pappelholzrahmen und Schrägschnitt-Passepartout lässt die DinA2 Poster grösser wirken, hat aber auch ihren Preis.

Alle Rahmen, die wir anbieten, sind Glaswechselrahmen, die mit Federhalterungen leicht geöffnet und wieder verschlossen werden können, falls – was wir nicht hoffen – doch mal ein Motivwechsel anstehen sollte.

Berlin Poster: Don't forget to go Home gerahmt

Die Preise für Alurahmen liegen bei 30 Euro für DinA3, bei 39 Euro für DinA2, ein Holzrahmen mit Passepartout schlägt mit ca 90 Euro zu Buche.

*Anfangs haben wir frei nach dem Motto „einem schönen Bild kann nichts was anhaben“ die weissen Holzrahmen vom schwedisschen Möbelriesen in der Grösse 50 x 70 cm benutzt. Davon sind wir wieder weg. Denn die Rahmen sind mit ca 16 Euro zwar günstig aber die Qualität hat uns nicht überzeugt. Zum einen biegen sich die Rahmen nach einer Weile durch, die Plexiglasscheibe wirkt wellig und die Passepartouts müssen mühsam auf das richtige Mass angepasst werden.

Berlin Poster Plänterwald Spreeepark

Berlin Travelposter Schloss Charlottenburg

SHOP

Kalender Messe Berlin 2019

Die gute Nachricht zuerst: Für die Messe Berlin haben wir einen Grafikkalender gestaltet, der bekannte und weniger bekannte Gebäude auf dem Messegelände unter dem Funkturm zeigt. Das Messegelände steht für über 100 Jahre Baugeschichte, die so vielfältig und sich ständig wandelnd ist, wie die Stadt Berlin.

Grafik Kalender Messe Berlin 2019 Haupt­halle von Richard Ermisch

Auf dem Titelblatt ist der Eingang Nord mit der mo­nu­men­talen, 35 Meter hohen Haupt­halle von Richard Ermisch aus dem Jahr 1937 zu sehen. Aus der Feder von Ermisch stammt auch das Strandbad Wannsee.

hub27 Berlin Messe

Das Jahr 2019 beginnt mit der Baustelle des hub27 Berlin. Das Gebäude von Hascher Jehle Architekten entsteht in Kooperation mit Goldberg Nordost und soll im Frühjahr 2019 fertiggestellt sein.

Im Februar ist ein Blick in die Rotunde (Halle 13) zu sehen, die von dem Architekten Richard Ermisch stammt. Die Rotunde ist Teil der umfangreichen Baumassnahmen auf dem Messegelände von 1935-1937.

Richard Ermisch Rotunde Messe BerlinMit seinem 50er-Jahre Ambiente ist das Palais am Funkturm eine beliebte Location für Filmaufnahmen, Kongresse und Veranstaltungen. Erbaut wurde es 1956/57 vom Architekten Bruno Grimmek, von dem auch das Amerika Haus in der Hardenbergstrasse stammt. Die Grafik im März zeigt eine Aussenansicht des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes.

Bruno Grimmek Palais am FunkturmIm April ist die sich um sich selbst tanzende Stahlskulptur „Looping“ von der Künstlerin Ursula Sax (1992) zu sehen, im Hintergrund der 1926 erbaute Funkturm von Heinrich Straumer. Mit dem Bau des Berliner Wahrzeichens wurde 1924 im Rahmen der „Großen Deutsche Funkausstellung“ begonnen.

Urula Sax Looping Funkturm Heinrich StraumerEine Innendarstellung des imposanten „Eingang Messe Süd“ von O.M.Ungers ist auf dem Juni-Blatt zusehen. Der Architekt O.M.Ungers prägte mit seiner auf geometrischen Gestaltungsprinzipien basierenden Architektur die Messeerweiterung nach der Wiedervereinigung.

O.M. Ungers Messe Süd BerlinIm Juli ist das Marshall-Haus von Bruno Grimmek zu sehen. Im Zweiten Weltkrieg waren die Messegebäude aus den 20er-Jahren beschädigt oder zerstört worden. Zur ersten „Deutschen Industrieausstellung“ 1950 wurde das von den USA finanzierte „Marshall-Haus“ fertig gestellt.

Marshall Haus 1950 GrimmekDie Grafik im August zeigt den „City Cube“ – das Nachfolge-Gebäude des Architektur-Raumschiffs ICC der Berliner Architekten Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte. Die neue Kongresshalle von Code Unique Architekten wurde 2014 fertiggestellt.

City Cube Code Unique 2014Die Grafik im September mit den 7er Hallen aus dem Jahr 2000 von O.M.Ungers verbildlicht die Faszination des Architekten für das Quadrat.

Skyline Berlin

Und zum Schluss die schlechte Nachricht. Den Kalender kann man nicht käuflich erwerben.

Berlin Stadtplan Kunstdruck

Stadtplan Berlin Geschenkpapier

Geschenkpapier mit dem Berliner Stadtplan

Weihnachten naht – und der Bedarf an schönem Geschenkpapier nimmt zu. Bei uns gibt es seit kurzem Geschenkpapier mit dem Berliner Stadtplan. Modern, minimalistisch und bunt. Die grossen, glänzenden Bögen eignen sich gut, um Kissen, Bücher, oder Sweatshirts einzupacken.

Berlin Stadtplan Geschenkpapier

Das ultimative Geschenkpapier für Urban Addicts gibt es in rot, blaupetrol, orange und rosa. Wem die Stadtplan-Drucke zu schade sind, um sie als Einwickelpapier zu verwenden, der kann sie auch an die Wand hängen und zum Stadtplan-Poster umfunktionieren.

Berlin Stadtplan Geschenkpapier türkis

Grösse: 84,1 x 59,4 cm 2,90 € pro Bogen

Berlin Stadtplan Geschenkpapier

Ausstellung: NO WALL!

Am Freitag, den 26.10 eröffnet die Ausstellung NO WALL in der boxoffberlin, in der wir Holzdrucke der s.wert Kalendergrafiken der Fotografie eines Mauerstücks im Maßstab 1:1 gegenüberstellen.  Los geht es um 19 Uhr in der Zimmerstrasse 11. Die Ausstellung läuft bis zum 31 März und ist täglich (ausser Mittwoch) von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Berliner Mauer Grafik 30 Jahre

Ausstellung der s.wert Grafiken in der bofoffberlin Zimmerstrasse 11 Berlin Kreuzberg

Berlin Wall Art

Aufbau der Ausstellung – Mauerspechte 2018

Vernissage boxoffberlin Zimmerstrasse 11

Holzdrucke mit den NO WALL Motiven von Sandra Siewert und Dirk Berger. Alle Grafiken sind im Kalender 2019 gesammelt.

Ort:               bob – boxoffberlin, Zimmerstr. 11, 10969 Berlin-Kreuzberg
Eröffnung:    Freitag, 26. Oktober 2018, 19:00 Uhr in Anwesenheit der Künstler
Ausstellung: 27. Oktober 2018 bis 31. März 2018,
täglich außer Mittwochs 11:00 –18:00 Uhr
Eintritt frei

Berlin kalender 2019 Illustartion Grafik Architektur

Berlin Kalender 2019: No Wall!

2019 wird es 30 Jahre her sein, dass die Berliner Mauer gefallen ist und darum haben wir die Berliner Mauer, beziehungsweise Orte und Gebäude entlang des früheren Grenzverlaufs zum Thema des s.wert Wandkalenders 2019 gemacht. Der Grafikkalender ist also auch eine Bestandsaufnahme davon, wie Berlin mit den nach 1989 vorhandenen Freiflächen umgegangen ist.

Den Anfang macht im Januar eine dynamische Grafik der Bösebrücke mit Strassenbahn. Der Grenzübergang Bornholmer Strasse war der erste Grenzübergang, der am 09. November um 23.30 geöffnet wurde. Schön, dass hier die Strassenbahnen wieder durchfahren.

Im Februar ist eine Illustration zum Sony Center am Potsdamer Platz zu sehen. Der Potsdamer Platz fristete in der geteilten Stadt ein Dasein als Brache – mitten in der Stadt. Nach dem Mauerfall wandelte sich der Platz zur gigantischen Baustelle mit Schaustellen Faktor. In der knallroten, aufgeständerten Infobox konnte man sich über das Baugeschehen, riesige Schildvortrieb-Bohrmaschinen und vieles mehr informieren. Ein von Daniel Barenboim dirigiertes Kran-Ballett sorgte für Unterhaltung zum Richtfest und die Berliner lernten den bisher eher unbekannten Beruf des Beton-Tauchers kennen.

Sonycenter Potsdamer Platz 2019Im Schatten der Berliner Mauer entstand in Kreuzberg einer der vielleicht ersten Guerilla-Gärten Berlins – das „Baumhaus an der Mauer“. Es handelt sich um eine Bretterbude mit großem Gemüsegarten auf einer Verkehrsinsel am Bethaniendamm. Heute würde man es „Upcycling Tiny House“ oder „Micro Urban Garden Home“ nennen. Dem ungewöhnliche Gartenhaus, das der Kreuzberger Osman Kalin auf DDR-Territorium schuf, ist die Kalendergrafik im März gewidmet. Der Schwarzbau wird vom Bezirk geduldet. Das Grundstück gehört mittlerweile der Familie des 2018 verstorbenen Initiators und diese würde gerne ein Museum daraus machen.

Baumhaus Berlin 30 Jahre Mauerfall

Dreissig Jahre nach Mauerfall wird immer noch ehemaliges innerstädtisches Niemandsland bebaut. Die Zeiten, in denen Investoren aufwendig mit Schaustellen-Inszenierungen umworben werden mussten sind passé. Das derzeit grösste Areal liegt zwischen Nordhafen, Heidestraße und Humboldthafen und trägt den austauschbaren Namen Europacity. Auch in Frankfurt, Stuttgart, bei Paris und München entstehen Neubaugebiete, die Europaviertel genannt werden. Hoffentlich kommt es da nicht zu Verwechslungen.

An der Heidestrasse soll ein „Quartier der Zukunft“ entstehen. Die Zukunft – das sind in der Berliner Europacity mehrheitlich homogene Blocks mit gerasterten Fassaden im Excel-Tabellen-Look und klingenden, gut vermarktbaren Namen.

Eines der interessantesten Gebäude mit dynamischer Fassade dank aussenliegenden Tragwerks wurde vom Grazer Architekturbüro „LOVE architecture and urbanism“ für den Firmensitz des Übertragungsnetzbetreibers „50Hertz“ geschaffen.

Europacity Berlin Imobilien Kalender 2019

1962 – nur ein Jahr nach Mauerbau ging die Abfertigungshalle am Bahnhof Friedrichstraße in Betrieb. Ursprünglich war die transparente Glas-Stahl-Konstruktion des Architekten Horst Lüderitz als Empfangsgebäude geplant worden. Tatsächlich diente der Pavillon dann der Ausreise von Ost- nach West-Berlin – so bekam das Gebäude den Namen „Tränenpalast“. Der DDR Prestige Bau steht heute unter Denkmalschutz und ist Ausstellungsraum. Die Ausstellung „GrenzErfahrungen. Alltag der deutschen Teilung“ dokumentiert Schicksale rund um den Tränenpalast.

Tränenpalast Architektur Kalender 2019 Mauerkalender

Auf dem Todesstreifen zwischen Prenzlauer Berg und Wedding entstand nach der Wende der Mauerpark. Riesenschaukeln stehen vor den Resten der Hinterlandmauer, die Mauerreste selbst sind Gestaltungsfläche für Graffiti-Künstler und solche, die es mal werden möchten. Sonntags verwandelt sich das Gelände in ein grosses Open-Air-Spektakel mit Flohmarkt, Streetfood, Capoiera und Karaoke. Die Kalendergrafik zeigt das Amphitheater, dessen Ränge am Sonntag nachmittag immer dicht gefüllt sind, denn auf der Bühne veranstaltet Joe Hatchiban Karaoke mit Kultstatus.

Mauerpark Berlin Grafikkalender 2019

„Die Mauer muss weg“ – so lautete 1989 der Ruf nach Freiheit. Seit 1991 steht die Berliner East Side Gallery unter Denkmalschutz. Die 1,3 Kilometer lange Ostseite der Mauer zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke wurde 1990 von 108 Künstlern aus 21 Ländern bemalt. 2013 löste die Entfernung von mehreren Mauersegmenten im Zuge der Bauarbeiten des Luxus-Wohnhochhauses „Living Levels“ des Architekten Sergei Tchoban einen Skandal aus. Es kam zu Protesten und Demonstrationen zum Erhalt der Mauer.

East-Side Gallery Mediaspree

Die East-Side-Gallery zählt zu den touristischen Magneten in Berlin. Die Mauer, an der einst Menschen starben ist zum dekorativen Fotohintergrund geworden, der ein oder andere verewigt sich auch gerne mal mit einem Spruch auf dem Denkmal und fliegende Händler sorgen für kühle Getränke und Mauerstückchen-Souvenirs.

Die offizielle Mauergedenkstätte allerdings befindet sich in der Bernauer Straße. Hier steht ein 80 Meter langes Stück der Berliner Mauer mit Todesstreifen und Wachturm, das auf beeindruckende Weise nachempfinden lässt, wie beklemmend die Mauer war. Im Dokumentationszentrum auf der gegenüberliegenden Straßenseite und auf dem ehemaligen Grenzstreifens entlang der Bernauer Strasse werden anschaulich Fluchtschicksale und die Auswirkungen der Mauer dokumentiert.

Mauergedenkstätte Bernauer Strasse

Jahr für Jahr strömen mehr Besucher zum Checkpoint Charlie. Rund um den ehemaligen Grenzübergang, bei dem sich einst sowjetische und amerikanische Panzer gegenüberstanden wird Berlin-Erlebnis mit einem Hauch Kalter-Krieg Grusel geboten. Schlagbaum und Kontrollbaracke sind beliebte Fotomotive, für ein paar Euro auch mit Schauspieler in Uniform. Trabi-Safaris, Room Escape Games und Multimedia Ausstellungen bieten vielfältige Möglichkeiten, sich zu amüsieren. Der einstigen Brennpunkt der Geschichte brutzelt heute im Pommes-Fett des Erlebnistourismus.

Um das Problem der Nutzung des öffentlichen Raumes rund um den Checkpoint Charlie anzugehen hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen 2018 ein Beteiligungsverfahren eröffnet, bei dem die unterschiedlichen Interessen in den Bebauungsplan einfliessen sollen.

Checkpoint Charlie Berlinkalender Grafik

Das Holocaust-Mahnmal, ein gigantisches Stelenfeld auf dem ehemaligen Mauersteifen unweit des Brandenburger Tores erinnert an die 6 Millionen Juden, die unter den Nationalsozialisten ermordet worden sind. Das 2005 eröffnete Mahnmal wurde von Peter Eisenman entworfen. Fast 3000 Betonstelen umsäumen schmale Wege und schaffen eine intensive räumliche Erfahrung. Betreut wird das Mahnmal von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.

Holocaust Mahnmahl 2019 Peter Eisenman

Wer rastet der rostet – das Sprichwort beschreibt den Zustand der Raststätte Dreilinden ziemlich gut. Nördlich des ehemaligen Grenzkontrollpunktes Checkpoint Bravo entstanden in den siebziger Jahren mehrere Gebäude nach den Plänen von Rainer G. Rümmler. Der damalige Mitarbeiter der Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen gab den Funktionsbauten ein poppiges Aussehen – so wie er auch viele Berliner U-Bahnhöfe mit Freude an Farbe und Form gestaltete. Die bunten, runden Bauten setzten ein Signal gegen den tristen Alltag der deutschen Teilung. Nach der Wende verkaufte der Liegenschaftsfond die ehemalige Autobahnraststätte. In der Folge wechselten Besitzer, Pläne wurden geschmiedet und doch nie realisiert. Eine Disco war im Gespräch, ein Fast-Food-Haus oder ein Oldtimerausstellung. Heute verblasst die Farbe, eingeworfene Scheiben und Stacheldraht prägen das Bild. Vielleicht ist es Zeit für neue Ideen und Pläne?

Dreilinden Berlin Checkpoint Bravo

Das neue Verlagsgebäude der taz schafft eine architektonisch anspruchsvolle Verbindung zwischen Quartiermanagement rund um den Mehringplatz und Glitzermeile der City-Ost. Der südliche Teil der Friedrichstrasse, in dem der Bau des Schweizer Büro E2A liegt, war bisher eher hart und schmutzig statt nobel. Nun entsteht gegenüber dem jüdischen Museum, am früheren Blumengroßmarkt ein neues Kreativquartier. Die Zukunft wird zeigen, ob die Kreativität hier ein heterogenes Quartier beflügelt oder die Preisspirale drehen lässt.

Friedrichstrasse Architekten e2a

Etwas andere Berlin Postkarten

Grafische Berlin Postkarten

Über eine Postkarte im Briefkasten freut sich jeder. Im Social-Media-Zeitalter ist ein Ansichtskarten Gruss schon etwas sehr Besonderes, denn es werden  – die Zahlen der Post belegen es – immer weniger Karten versendet. Klar – Urlaubsgrüsse sind mit Whatsapp, Facebook und Instagram viel schneller geschrieben und verschickt.

Bei s.wert gibt es Ansichtskarten von Berlin mit einem nostalgischen Twist. Der Alexanderplatz schimmert im pastellfarbenen Abendrot, Menschen stehen sanft hinterleuchtet vor Berlins bekanntester Currywurstbude an der Schönhauser Allee Schlange und die Eberswalder Strasse ist zart türkis-rosa gestreift.

Berlin Postkarten Berlindesign

Vielleicht ist s.wert auch die einzige Adresse, bei der man Postkarten von so exotischen Orten wie dem Humboldthain in Gesundbrunnen oder Marzahn beziehen kann. Berliner Kiez Karten eben. Wer analoge Grüße vom Kotti schicken möchte, macht das am stilvollsten mit dem Kreuzberg 36 Casino Motiv.

Postkarte Marahn Kotti Moabit

Die Ansichtskarte mit der Volksbühne am Rosa Luxenburg Platz ist quasi schon historisch, denn auf der Karte ist die Volksbühne noch mit Rad und Ost-Schriftzug zu sehen.

Volksbühne Strausberger Platz Ansichtskarte

Kleiner Deko-Tipp. Man rahmt die Postkarten – mit oder ohne Passepartout – und fertig ist die schöne und günstige Wanddeko. Und der Vorteil ist, man hat so auch in kleinen Räumen Platz für viele schöne Berlin Motive.

Deko mit Postkarten im Rahmen

Postkartencollage Berlin

Unsere Postkartenkollektion erweitert sich permanent. Den besten Überblick über die Motive bietet unser Webshop. Dort gibt es jetzt auch Postkatensets – da bekommt man 12 Postkarten zum Preis von 10.

Berlin Geschirrtuch Rosenthaler Platz Halbleinen Made in Germany

Geschirrtücher – die Stars der Küchenaccessoires

Berlin Geschirrtücher – jeder Kiez ist schön

Geschirrtücher sind die Rockstars unter den Küchenaccessoires – die meiste Zeit hängen sie dekorativ ab, aber wenn sie dann die Bühne betreten geht’s richtig zur Sache. Die schönen und saugfähigen Halbleinentücher von s.wert punkten durch ausgefallene Designs und hervorragende Qualität, made in Germany. Die Design Küchentücher sind tolle Geschenke aus Berlin, die in jedem Koffer Platz haben.

Das Geschirrtuch Alexanderplatz, auf dem der Berliner Fernsehturm in leuchtenden Farben abgebildet ist ein echter Blickfang. Geschirrtücher sind beliebte Geschenke für Feinschmecker und Hobbyköche und hervorragende Mitbringsel zur Esseenseinladung. Bei den Berlin Geschirrtüchern von s.wert ist für jeden Geschmack was dabei. Für urbane Entdecker das Motiv Teufelsberg, für Westberliner das Motiv Westend und für Architekten das Motiv Corbusierhaus oder Holzmarktstrasse.

Rot- blau - gelb - schönes Geschirrtuch mit Fassaden Textildesign

Plattenbaufetzt – auch als Geschirrtuch. Hier ist die Fassade der Plattenbauten an der Holzmarktstrasse zu einem ansprechenden Textildesign verarbeitet

Berlin Alexanderplat Weltzeituhr Geschirrtuch

Geschirrtuch Alexanderplatz mit Weltzeituhr

Berlin Geschirrtuch Rosa-Luxemburg-Platz

Geschirrtuch: Rosa Luxemburg Platz

Die Geschirrtücher von s.wert sind aus Halbleinen und werden in Deutschland hergestellt.

Merken

Merken

Merken

Strandtasche Berlin Wannsee

Heiß! Strandtaschen und Shopper Berlin Style

Der Sommer 2018 lässt sich nicht lumpen – und mit steigenden Temperaturen steigt die Lust auf Abkühlung im Badesee ebenfalls an. Und immer wieder stellt sich die Frage – welches ist der beste Badesee in Berlin oder im Brandenburger Umland? In Berlin haben wir die Qual der Wahl – denn Havel, Spree und Dahme sorgen für wirklich viele Bademöglichkeiten.

Der bekannteste Berliner See ist wohl der Wannsee, den schon 1951Conny Froboess mit „Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein und dann nüscht wie raus nach Wannsee“ besang.  Bei uns gibt es die perfekte Tasche für alle Wannsee-Fans – die Strandtasche Wannsee.
Strandtasche Berlin Wannsee

Badehose einpacken und raus nach Wannsee mit der passenden Strandtasche

Die Tasche: Schwimmbad Ost in der klassisch rot-blauen Farbkombination weckt nostalgische Erinnerungen. Das Motiv ist von DDR-Schwimmhallen mit VT-Dach inspiriert.

Strandtasche DDR Design Schwimmbad blau

 

Für alle Plattenbau-Fans ist die Plattenbau-Tasche ein echtes Must-Have. Die grosse Tasche aus Baumwollcanvas mit Plattenbau-Print bietet Platz für so einiges. Egal ob man den Plattenbau-Shopper für den Tag am See oder den Einkauf braucht.

 

 

 

Den Abend bei einem gepflegten Aperitivo ausklingen zu lassen ist ein agenehmes, städtisches Sommervergnügen. Schön, wenn man die  richtige Tasche dabei hat. Dieses Foto entstand vor der Bar Babette aka Kosmetiksalon Babette, deren Tage wohl genauso gezählt sind wie die unzähliger Plattenbauten.

Plattenbau Shopper Karl Marx Allee

Plattenbau Shopper vor der Bar Babette

Pattenbau Fassadentaschen Berlindesign

 

 

Berlin Longdrinkglas Fernsehturm 1969

Berliner Sommer 1969

Wir lieben den Sommer in Berlin! Was gibt es schöneres, als einen Sommerabend mit kühlen Getränken in guter Gesellschaft ausklingen zu lassen?

Berlin Longdrinkglas Fernsehturm 1969

Ob leckere Limo, kaltes klares Wasser oder coole Cocktails – in diesem schicken Berlin-Glas schmeckt alles gleich doppelt so gut. Das Motiv Berlin 1969 erinnert an das Jahr der Fertigstellung des Berliner Fernsehturms. Und genau dieser versteckt sich in der coolen Retro-Schrift.

Berlin Glas Retro 1969

Manch einer denkt bei der Zahl 1969 an eine erotische Komponente. Kann man machen, denn Berliner Sommer sind heiss. Das Longrinkglas ist übrigens auch sehr beliebt als Geschenk für Geburtstagskinder mit Jahrgang 1969, oft in Kombination mit dem Shirt Berlin-1969.

Berlin Shirt Brandenburger Tor Frau grau

Berlin Shirts: Westend Girls & Easttower Boys

Die neuen Berlin Shirts von s.wert gibt es mit schicken Funkturm, Fernsehturm und Brandenburger Tor Motiven. Die Berliner Wahrzeichen sind grafisch zu sportlichen Streifenmotiven verarbeitet, inspriert von Retro- Fahrradkleidung und dem Liniennetz der Berliner U-Bahn.

Die Fairwear Shirts mit den stylishen Berlinmotiven sind aus 70% Bambus und 30% Biobaumwolle, sehr weich und sehr sehr nice zu tragen. Die Shirts werden in unserem Studio in Berlin-Mitte bedruckt.

Das Shirt mit Berliner Fernsehturm für Männer gibt es in blau, grau und weiss und rot.

Berlin Shirt Fernsehturm grau Mann

T-Shirt mit Berliner Fernsehturm – handmade in Berlin

Berlin Shirt Fernsehturm rot Mann

Sportlich – Berliner Fernsehturm Shirt in knalligem rot

Berlin Shirt Fernsehturm grün Frau

Berliner Fernsehturm Shirt für Minimalistinnen

But – it’s not all about #thattoweragain – denn wir haben dieses Jahr auch T-Shirts mit Berliner Funkturm Motiv entworfen.

Berlin Shirt Funkturm blau

Funkturm Berlin Shirt – Das ulitmative Shirt für Westend-Girls

Berlin Shirt Funkturm

Shirt Berliner Funkturm für Männer

Berlin 1969 – das Jahr der Fertigstellung des Berliner Fernsehturms. Und genau dieser versteckt sich in der coolen Retro-Schrift, mit der das Shirt bedruckt ist.Das Shirt gibt es in weiss und blau.

Berlin T-Shirt 1969 blau

Berlin 1969 Shirt mit Fernsehturm

Cool Kidz Berlin Style

3 x Fernsehturm Shirt – mit Querstreifen, als Jahrgangsshirt und mit Längsstreifen

Berlin Shirt Fernsehturm weiss Mann

Fernsehturm Shirt mit Querstreifen

Karte Berlin-Wedding

Schreib doch mal wieder…

…unsere neuen Gruss-und Klappkarten machen Lust, mal wieder einen Stift in die Hand zu nehmen und Grüsse per Hand zu verfassen.

Denn – Berliner Gebäude zeigen sich hier von Ihrer schönsten Seite. Der Kreuzbergtower blinzelt einem vor einem rosa Himmel entgegen. Irgendwie fehlt auf der Karte der Mund und das ist gut so, denn so ist genug Platz da, um selbst etwas auf die Kartenvorderseite zu schreiben. Das Gründerzeitgebäude an der Greifswalderstrasse sieht mit der ehemaligen Sternradio-Werbung aus wie ein kleiner Roboter. Vielleicht ist das genau die richtigen Geburtstagskarte für einen alten Freund – so im Sinne von ..“ Na…altes Haus…“

Mit einem Regenbogen wünschen, dass Träume wahr werden – das macht Spass mit der Klappkarte Regenbogen. Hier das passende Zitat aus dem x-fach interpretierten Song von Judy Garland: „Somewhere over the rainbow, blue birds fly… And the dreams that you dream of, dreams really do come true“.

Ich bin ja eigentlich kein Fan der bemalten Platte – aber die Regenbogenhäuser am Roederplatz in Lichtenberg – Fennpfuhl haben es mir irgendwie angetan. Muss wohl am Regenbogen liegen. Übrigens – Fennpfuhl ist die erste zusammenhängende Plattenbau-Großsiedlung der DDR – quasi das Mock-Up für Marzahn und Hohenschönhausen.

Auch U-Bahn-Fans kommen bei den Grusskarten von s.wert voll auf ihre Kosten. Die Motive Nauener Platz und Fehrbelliner Platz zeigen die in den 70er Jahren von Rainer Gerhard Rümmler gestalteten U-Bahnhöfe. Die Glückwunschkarte für die jungen Eltern zeigt einen Kinderwagen auf der Tür eines leuchtend gelben U-Bahn Waggons.

Grusskarten City Birthday

Berliner Interieur Sofa grau mit Kissen

Neues Jahr – neue Kissen

Wenn es draussen kalt und grau ist machen wir es uns drinnen so richtig schön. Und das geht wunderbar mit unseren neuen Architekturkissen. Auf dem Sofa unter dem gerahmten Poster Thälmannpark tummelt sich eine bunte Ost-West Mischung.

Homestory Plattenbau Kissen

Plattenbau-Kissen gibt es rot-grau kariert (Platz der Vereinten Nationen), blau-gelb (Fischerinsel) oder als „Bunte Platte„. Die zwei Kissen rechts sind vom Hansaviertel inspiriert. Einmal von der Fassade des Egon Eiermann Gebäudes und einmal von der Fassade des Punkthochhauses von van den Broek und  Bakema.

Hansaviertel Kissen Eiermann Broek

Berliner Mischung: Kissen „Platz der Vereinten Nationen„, Hansaviertel „Haus van den Broek“ und „Egon Eiermann Haus

Hansaviertel Haus van den Broek

Sechzehngeschossiger der niederländischen Architekten van den Broek und Bakema im Hansaviertel

klj

Berlin Design Teller Fernsehturm

Geschenke aus Berlin – Weihnachten kommt

Wenn Männer aus Schokolade die Halloween Kürbisse verdrängt haben dann ist klar – Weihnachten rückt näher. Und damit auch die Frage – was schenke ich bloß?

In Berlin hat man den Vorteil, dass eine Vielzahl von Shoppingevents und Weihnachtsmärkten um unsere Gunst ringen. Für jeden Geschmack ist was dabei – vom Budenzauber mit Chinapfanne und Riesenrad bis zum Designermarkt mit DJ-Beschallung. Das heisst aber auch, dass die Qual der Wahl  schon bei der Entscheidung beginnt, wo man denn nun Glühweintrinken mit Weihnachtsshopping verknüpft. Einen guten Überblick über die Berliner Weihnachtsmärkte gibt es hier.

Überblick – das ist das Stichwort – diesen schaffen wir hier mit einer „Typologie“ der Berlin Geschenke. Wir sortieren nicht klassisch in Weihnachtsgeschenke für Männer – Weihnachtsgeschenke für Frauen – Weihnachtsgeschenke für Eltern, Freundinnen und so weiter und so fort, sondern nach Geschmacksrichtungen.

Weihnachtsgeschenk Männer Berlin Minimalist Architekt

 

#BLACKWHITE #MINIMALLOVE #ARCHILOVERS

Geschenke für Architekturliebhaber mit einem Faible für schwarz-weiß und elegante Grautöne gibt es bei uns von 6 bis 99 €. Das Coaster Set Fernsehturm und das minimalistische Skizzenbuch sind perfekte Berlin Geschenke unter zehn Euro. Der Wandteller Fernsehturm kostet 39 €. Elegante Strickschals made in Germany gibt es in verschiedenen Qualitäten, zum Beispiel den Merinoschal Shell-Haus für 79 €. Besonders edel ist die Bettwäsche „Berlin by night“.

Weihnachtsgeschenk Männer Berlin Ostalgie DDR Retro

#PLATTENBAUFETZT #PLATTENBAUROMANTIK #OSTMODERN

Berlin ohne Plattenbau wäre eben nicht Berlin. Als kleines Geschenk aus Berlin für den Kollegen bietet sich eine Plattebautasse oder das Coaster Set „Bunte Platte“ an. Wenn man die zu Beschenkenden nicht so genau kennt, ist ein Geschirrtuch mit Berlin Motiv – in diesem Fall eine Plattenbaufassade eine gute Idee. Der Notizblock „Ostblock“ ist ein tolles Geschenk für alle Plattenbaufans. Und wenn man jemanden eine ganz besonders grosse Freude machen möchte, dann verschenkt man ein Plattenbaukissen.

Geschenke aus Berlin

#ILLUSTRATION #GRAPHICS #URBANART

Ein Klassiker unter den Weihnachtsgeschenken ist der Kalender. Für Menschen, die Berlin, Architektur und Illustration lieben ist der s.wert Wandkalender das perfekte Geschenk. Auch die Berlin Poster in farbenfrohem Retro Stil lassen die Herzen von Ästheten höher schlagen. Wenn man nicht sicher ist, ob ein Poster als Geschenk passend ist, schenkt man lieber etwas mit Gebrauchswert und schöner Optik, wie z.B das Geschirrtuch Tempelhofer Feld. Unsere Berlin Magnete für 4€ sind übrigens super als kleine Wichtel Geschenke.

Weihnachtsgeschenk Männer Berlin Club

#THATTOWERAGAIN #BERLINBREEZE #BERLINSOUND

Urbane Shirts oder Sweater mit coolem reduzierten Berlin Motiv sind auf jeden Fall ein spitzen Berlin Geschenk für Sportler, Clubber und Couchpotatoes. Gut – dafür muss man die Grösse des Beschenkten kennen – falls man da unsicher ist, greift man besser zum Fernsehturm Rucksack. Ein originelles Berlin Geschenk für das kleine Budget sind die Flughafen Schlüsselbänder.

Merken

Merken

Merken

Merken

Tegel – Should I stay or should I go?

„Should I stay or should I go now?
Should I stay or should I go now?
If I go, there will be trouble
And if I stay it will be double
So come on and let me know..“

1981 stellte die englische Punkrock Band the Clash in ihrem Song „Should I Stay or Should I Go„die Frage nach gehen oder bleiben.

Diesen Sonntag findet die Volksabstimmung zum Flughafen Tegel statt und die Berliner entscheiden, ob der Flughafen Berlin-Tegel „Otto Lilienthal“ nach der BER Eröffnung bleibt oder geht. Das haben wir zum Anlass genommen ein Berlin Poster mit dem Flughafen Tegel im Reiseposter- Stil zu gestalten. Bald wissen wir, ob es ein Retro Motiv ist oder nicht.

Flughafen Berlin Tegel Poster

Berlin Kalender 2018: Wissen

Der Berlin Kalender 2018 von s.wert zeigt Gebäude, in denen Wissen erarbeitet, gelehrt und gespeichert wird. Auf dem Titelblatt ist die Staatsbibliothek zu Berlin – auch liebevoll „Stabi“ genannt – zu sehen. Das „Bücherschiff“ in der Potsdamer Strasse stammt aus der Feder von Hans Scharoun und ist Teil des Kulturforums.

Grafikkalender Berlin 2018

Das Jahr beginnt mit der Botschaft STOP WARS – dieses Graffiti ziert seit circa einem Jahr das leerstehende „Haus der Statistik“ an der Otto Braun Strasse in Berlin Mitte. Der Plattenbau aus dem Jahr 1970 wurde von der Staatliche Zentralverwaltung für Statistik der DDR und Abteilungen der Stasi genutzt. Nach der Wiedervereinigung bezogen die Berliner Außenstelle des Statistischen Bundesamtes und die Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen das Gebäude.

Seit mehreren Jahren steht der Gebäudekomplex leer. Die „Initiative Haus der Statistik“ setzt sich seit 2015 für die Entwicklung des Areals als Zentrum für Geflüchtete – Soziales – Kunst – Kreative ein. Mit Erfolg, denn im Frühjahr 2017 wurden die Ergebnisse des Hauptstadtvertrags zwischen Berlin und dem Bund bekanntgegeben. Darin festgehalten ist die Absicht, dass Berlin das „Haus der Statistik“ kauft und ihn als „Ort für Verwaltung sowie Kultur, Bildung, Soziales und Wohnen“ entwickelt.

Instagram Kalender 2018 Berlin

Im Februar ist ein futuristisches Industriegebäude mit sperrigem Namen zu sehen: der Umlaufkanal des Instituts für Wasser- und Schifffahrtstechnik. Das Institut gehört zur TU Berlin, im Inneren des Gebäudes zirkulieren gewaltige Mengen Wasser, so können Modelle von Schiffen, aber auch Objekte in Originalgröße Strömungen ausgesetzt werden. Der weltweit größte Umlauftank versteckt sich im Tiergarten und wurde 1976 nach Plänen von Ludwig Leo errichtet. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und wurde 2017 saniert, deshalb ist auf der Grafik ein Teil des Gebäudes mit Bauplanen abgedeckt. Manche nennen das Bauwerk „Rosa Elefant“.

Umlaufkanal des Institutes für Wasser und Schifffahrt Berlin

Auch das Gebäude auf dem März Kalenderblatt hat einen tierischen Spitznamen. Das Ludwig-Ehrhard-Haus in der Fasanenstraße in Berlin Charlottenburg wird Gürteltier genannt. Es heisst, dass Architekt Nicholas Grimshaw sich bei der Planung von einem Gürteltier inspirieren liess. Seit der Fertigstellung 1998 logieren in dem markanten Gebäude mit den spacigen Fahrstühlen die Berliner Industrie- und Handelskammer (IHK) und die Berliner Börse.

Illustrationskalender 2018 Berlin

Am Landwehrkanal befindet sich das Bauhaus-Archiv, Museum für Gestaltung. Der Entwurf des Gebäudes stammt von Walter Gropius, dem Gründer und ersten Direktor des Bauhauses. Ursprünglich war das Gebäude für Darmstadt entworfen worden, doch 1979 wurden die Pläne modifiziert und das Museum wurde in Berlin in Nachbarschaft zu Mies van der Rohes Neuer Nationalgalerie errichtet. Die Umplanungen übernahmen die Architekten Alex Cvijanovic und Hans Bandel. Das Bauhaus-Archiv sammelt Arbeiten, Dokumente und Literatur, die in Zusammenhang mit dem Bauhaus stehen und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich.

Museum Kalender 2018 Berlin

Berlin und Sternenhimmel – eine traumhafte Kombination für den Juli. Das Zeiss-Großplanetarium an der Prenzlauer Allee wurde 1987 nach nur zwei Jahren Bauzeit eröffnet. Architekt war Erhardt Gißke. 2015 wurde das ehemals größte und modernste Sterntheater renoviert, um wieder zum „technisch modernsten Sterntheater in Europa“ zu werden. Einige Wochen lang wurde die Kuppel zum Riesenburger – ein Fast-Food-Lieferservice warb für seine Dienste. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei und man kann wieder fleischlos glücklich in die Sterne schauen.

Berlinkalender 2018 Planetarium

Der Berlin Kalender von s.wert ist immer auch eine Einladung, die Stadt zu entdecken. Im August ist die Rückseite der BND-Zentrale an der Chausseestrasse zu sehen. Wir empfehlen eine innerstädtische Fahrradtour entlang des Grünzugs an der Panke, von dort aus kann man die Rückseite des riesigen Gebäudes und die „Kunst am Bau“ Palmen gut sehen.

Berlin-Kalender 2018

Im September ist ein Blick auf das 1968 erbaute Hauptgebäude der Architekturfakultät der TU zu sehen. Entworfen hat es der Hamburger Architekt Bernhard Hermkes. Die skulpturalen, dreieckigen Erker sorgen für optimales Südwestlicht im Gebäudeinneren. Der Flachbau stammt von Hans Scharoun und im Hintergrund ist das Gebäude der Mathematikfakultät zu sehen. Die Bronzeskulptur „Flamme“ wurde 1963 von Bernhard Heiliger zum Gedenken an Ernst Reuter gestaltet.

Westberlin Wandkalender 2018

Im Jüdischen Museum Berlin, dessen zickzackförmiger, von Daniel Libeskind konzipierter Neubau 1999 eröffnet wurde, befindet sich das größte jüdische Museum Europas. Die Grafik zeigt einen Teil der prägnanten Titan-Zink Fassade und den „Garten des Exils“.

Kunstkalender Berlin 2018

Direkt am Berliner Spreeufer, zwischen Reichstag und Hauptbahnhof ist 2017 ein Gebäude mit funky Fassade entstanden. Geplant hat es das Berliner Architekturbüro Richter und Musikowski. In dem Neubau befindet sich das Futurium. Und tatsächlich sollen dort Fragen geklärt werden, wie wir zukünftig leben werden und wollen. So beschreibt sich die Futurium gGmbH auf ihrer Webseite: „Das Futurium ist eine Initiative der Bundesregierung gemeinsam mit führenden deutschen Wissenschaftsorganisationen, Stiftungen und der deutschen Wirtschaft. Es ist eine unabhängige Plattform für Dialog und Vernetzung zwischen Staat, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.“

Berlin Wandkalender 2018 schwarz weiss

Das Jahr endet mit einer Grafik des gewaltigen, brutalistischen „Universitätsklinikum Benjamin Franklin“, welches mittlerweile in „Campus Benjamin Franklin“ umbenannt wurde. Der imposante Betonriese wurde 1968 durch das Architekturbüro Curtis & Davis und Franz Mocken realisiert.

Brutalismus Kalender 2018 Berlin

Merken

Der schöne Osten – Berlin Poster

Unsere neuesten Berlin Poster zeigen schöne Ansichten auf den Berliner Osten im farbenfrohen Retro Stil. Auf dem Poster Rosenthaler Platz ist der quirlige Platz im Herzen Berlins menschenleer dargestellt, die Architektur und der Platz spielen die Hauptrolle. Man weiss nicht genau – ist es früher Morgen oder dämmert es? Manch einer mag sich erinnert fühlen an die Zeit in den 90er Jahren als man noch im Sexyland – einer Toilettenanlage unter der Strassenbahnhaltestelle feierte.

Berlin Mitte Poster Rosenthaler Platz DinA2

Am Strausberger Platz treffen die Bezirke Mitte und Friedrichshain aufeinander. Der  Platz ist von Gebäuden im „Zuckerbäckerstil“ gerahmt.

Berlin Poster Friedrichshain

Zum Poster Marzahn mit dem Kienberg hat mich der Besuch auf der IGA Berlin inspiriert. Ein Besuch lohnt sich, denn wann kann man sonst von der Gondel aus endlose Reihen von Plattenbauten betrachten?

Ost Berlin Poster Marzahn Plattenbau Gondel IGA

BER*LIN Schlüsselbänder TXL * THF * SXF

„Opfer müssen gebracht werden.“ – so lautet die Inschrift auf dem Grab des Berliner Flugpioniers Otto Lilienthal. Lilienthal gilt als „erster Flieger der Menschheit“ – er starb an den Folgen eines Flugunfalls. Der Flughafen Berlin-Tegel ist nach Otto Lilienthal benannt. Eigentlich sollte der Berliner Flughafen mit dem IATA-Code TXL schon längst ausser Betrieb sein, aber: „Man kann nie so kompliziert denken, wie es plötzlich kommt.“ (Willy Brandt)

TXL Berlin Tegel Schlüsselanhänger

Schlüsselband TXL – für Tegel Fans

Ein Eröffnungstermin für den Flughafen Berlin Brandenburg „Willy Brandt“ – der ursprünglich 2012 eröffnen sollte – ist auch Mitte 2017 nicht bekannt. Der sich seit 2006 im Bau befindliche Airport mit dem IATA-Code BER hat mittlerweile noch weitere Namen bekommen wie „Pannenflughafen“ oder „Deutschlands peinlichste Baustelle“. Kurz gesagt, der neue Flughafen Berlin Brandenburg kann aus verschiedenen Gründen bis auf Weiteres nicht eröffnet werden, so dass Tegel vorerst in Betrieb bleibt.

BER LIN Berlin Schlüsselanhänger rot weiss

Berlin ist eine Baustelle – Schlüsselband BER * LIN im Baustellen-Look

Um den Weiterbetrieb des Flughafens Tegel nach der möglichen Eröffnung des Hauptstadtflughafens BER gibt es Streit. Die Berliner FDP und CDU wollen Tegel offen halten.
Seit 2015 setzt sich FDP-Generalsekretär Sebastian Czaja gemeinsam mit der Initiative „Berlin braucht Tegel“ für die Offenhaltung des Flughafen Tegel ein. Der rot-rot-grüne Senat dagegen hält am Beschluss fest, Tegel spätestens ein halbes Jahr nach der Eröffnung des Hauptstadtflughafens BER zu schließen.

SXF Berlin Schönefeld Schlüsselanhänger

BERLIN SXF Schlüsselband – Berlins hässlichter Flughafen

Der Flughafen Berlin-Schönefeld mit dem IATA-Code SXF stammt noch aus DDR Zeiten, muss wegen der nicht stattfindenden BER Eröffnung in Betrieb bleiben und wird in Kundenbefragungen mal zum Schlechtesten – mal zum Zweitschlechtester Airport der Welt gekürt. Und das zu Recht.

THF Berlin Tempelhof Schlüsselanhänger

Ausser Betrieb und doch viel los: THF Schlüsselband

Der Flughafen Berlin-Tempelhof mit dem IATA-Code THF war 1932 einer der ersten Verkehrsflughäfen Deutschlands, seit 2008 ist er ausser Betrieb und auf dem Gelände ist ein grosser grüner Park entstanden – das Tempelhofer Feld – auch Tempelhofer Freiheit genannt.

Am 24. September, dem Tag der Bundestagswahl findet in Berlin eine Volksabstimmung über den Weiterbetrieb von Tegel statt. Bald wissen wir mehr.

Merken

Berlin Patches- DIY

Früher nannte man sie Bügelbilder oder Flicken – und sie waren dazu da, um Löcher in Klamotten zu flicken. Der rein dekorative Gebrauch von Aufnähern war eher Sache von Punks, Motorradfahrern und Fussballfans.

 

Berlin Patches Aufnäher Fernsehturm

WE LOVE BERLIN! Berlin Patches

Heute nennt man sie Patches und sie sind voll im Trend. Ob bei Gucci, Givenchy oder Pharell Williams – Patches – Patches – Patches. Taschen, Schuhe, Jeans oder  Bomberjacke – nichts geht mehr ohne.

Patches sind ideal für alle kreativen Individualisten, die den Do-it-Yourself-Trend zwar toll finden, aber in der Ausführung scheitern, sei es nun aus Zeitmangel oder wegen der „linken Hände“. Denn bei Patches muss man nur wissen, was verziert werden soll, dann heisst es draufbügeln oder -draufnähen und fertig ist das ganz besondere Stück!

Die Berlin Patches eigenen sich super, um ganz individuelle Berlin Geschenke oder Souvenirs zu machen, die sonst keiner hat. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt, man kann Basic-Shirts aufpeppen, olle Sweatshirts zum Fashion-Piece ummodeln und Taschen nach Herzenslust verzieren.

PS: Zerrissene Sachen flicken kann man damit übrigens trotzdem.

Merken

Palmen in Berlin – Berlin Shirts Sommer 2017

Berlin, Beach und Palmen! Das ist unser Motto für diesen Sommer und das feiern wir mit den Shirts „Berlin Beach“. Ob die Berliner Strandbar nun am Spreeufer oder auf einem Hausdach liegt ist Geschmackssache. Hauptsache kühle Drinks, entspannte Beats und die Zehen im Sand – so lässt ich der Berliner Sommer optimal geniessen.

Berlinfashionshirt blau roter Fernsehturm print

Berlin Shirt mit Fernsehturm und Palme

Wenn man mit geschärftem Blick durch die Stadt läuft, fallen einem wirklich viele Palmen auf. Es gibt die traurigen vor den Shisha Bars in Wedding und Neukölln, die bunten, die die Beach Bars schmücken (ja – auch am Alexanderplatz), die anmutigen im Botanischen Garten und die vergessenen in den Treppenhäusern.

Picassoshirt Streifenshirt Mann navy weiss Berlin

Berlin Shirt in maritinem Streifenlook

Meine Berliner Lieblingspalme – die grösste Palme Berlins steht in der Chausseestrasse auf der Rückseite des BND Gebäudes. Eigentlich sind es sogar zwei Palmen, dort wo der kleine Fluss Panke in den Untergrund verschwindet. Man findet Palmen dieser Art auch in Marokko, dort sind es kaschierte Antennen. Bei uns ist es Kunst am Bau. Die Metallpalmen sind ein Werk des Nürnberger Künstlers Ulrich Brüschke.

BND-Abhörpalme Bambus Shirt blau

Berlins grösste Palme gibts jetzt als Shirt

Berliner Strandtasche rot weiss gestreift

Liebe und Hass: Postmoderne Architektur in Berlin

Es passiert was in der City West – die Bautätigkeiten haben in den letzten Jahren sichtbar zugenommen, die Wolkenkratzer spriessen in die Höhe – da muss auch mal der Abrissbagger ran. An der Kantstrasse, anstelle des denkmalgeschützten Schimmelpfeng-Hauses steht nun das 118 Meter hohe Zoofenster. Im Sommer sollen die Abrissarbeiten am halbrunden Volksbank-Gebäude an der Budapester Strasse beginnen. Abriss und Neubau – ein ewiger Kreislauf in der „Stadt die immer wird und niemals ist“. Zeit für ein bisschen postmoderne 80er Jahre Westberlin Nostalgie.

Berlin City West Poster Rero

Die neue City West mit Elefantentor und Hochhäusern

Auf dem Poster: Zoologischer Garten ist im Vordergrund das 1984 wiedererrichtete Elefantentor – eines der Wahrzeichen des Zoologischen Gartens zu sehen. Im Hintergrund der Architekturzoo der City West mit Gebäuden aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Die Turm­ruine der im Zweiten Weltkrieg zerstörten neuromanischen Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, der 1950er Jahre Kirchenbau von Egon Eiermann, die jüngst entstandenen Hochhäuser Zoofenster und Upper West erzählen von der bewegten Geschichte rund um den Breitscheidplatz.

Auch beim mittlerweile in die Jahre gekommenen Mathematik-Gebäude der TU mit seiner rot-blauen Glasfassade stellt sich die Frage Abriss oder Renovierung? Das verspielte Gebäude an der Strasse des 17 Juni wurde 1983 von den Architekten Barna von Sartory und Georg Kohlmaier entworfen und erzählt von Technikbegeisterung, Liebe zum Detail und einer beginnenden Ökomoderne.

Architekten Georg Kohlmaier und Barna von Sartory

Mathematikgebäude der TU Berlin, Strasse des 17. Juni

Architekten Georg Kohlmaier, Barna von Sartory

Mathematikgebäude der TU Berlin, Strasse des 17. Juni

Architektenschal kariert rot-blau-grau

Baumwollschal für Architekturfans und Mathematikliebhaber

Ein Ziel der Internationalen Bauausstellung ’87 – die unter dem Motto „Innenstadt als Wohnort“ stand – war, die Nachkriegsbrachen in Berlin-Kreuzberg zu schliessen. Die architektonischen Utopien der Moderne hatten ihr unmenschliches Gesicht gezeigt und an Glaubwürdigkeit verloren. Die Zeit für eine Rückbesinnung auf geschichtliche Vorbilder, eklektizistische Bauten und verspielte Fassaden war gekommen. Architektur sollte Geschichten erzählen, bunt war wieder schick und so manches Haus bekam ein Gesicht.

Das Gesicht des Kreuzberg-Turms (1988 von John Hejduk) mit seinen grünen, metallischen Augenbrauenmarkisen war vor einigen Jahren durch Sanierung gefährdet. Medienwirksame Petitionen von Architekten aus dem In- und Ausland, darunter prominente Vertreter wie Peter Eisenman, Daniel Libeskind, Jan Kleihues und Matthias Sauerbruch haben bewirkt, dass der Kreuzbergtower seine zeittypische Gestalt behalten hat.

IBA 87, Kreuzberg Tower

Haus mit Gesicht- Kreuzbergtower von John Hejduk

 

Oliver Elser, Kurator am Deutschen Architekturmuseum Frankfurt und Gründer der Postmodernism Appreciation Society bezeichnet die Postmoderne als „derzeit meistgehasste Epoche der Baugeschichte“. Hass, also leidenschaftliche Abneigung wird ja auch als Gegenteil von Liebe bezeichnet. Und Leidenschaft – Leidenschaft für Berlins Architektur, gerne auch mal für die gehassten Gebäude ist das Thema von s.wert und mit viel Liebe haben wir die postmoderne Architektur Berlins auf Kissen und Textilien gebracht.

WZB Berlin, Wissenschaftszentrum Berlin Gebäude

Wissenschaftszentrum Berlin, WZB, James Stirling, Michael Wilford & Associates

Gleich neben dem Shell-Haus am Landwehrkanal steht ein postmoderner Architektentraum in rosa und hellblau – das 1979–1988 vom britischen Architekten James Stirling aka „Big Jim“ errichtete WZB (Wissenschaftszetrum Berlin). Der Gebäudekomplex sorgte mit „Stoa“, „Theater“, „Campanile“ und seiner bunt gestreiften Fassade schon von Beginn an für grosse Emotionen. Der Erbauer sagte dazu: „ Wir haben dem Berliner Architekturzoo ein buntes Tier hinzugefügt, vielleicht ein Zebra“ (Falk Jaeger, Zurück zu den Stilen, Seite 50)

Berlinkissen Postmoderne Architektur

Postmoderne Architektur auf Kissen

Parkhaus Bayer-Schering

Müllerstrasse 7, Berlin-Wedding

Berlin Tuch gestreift bunt

Merken

Merken

Merken

Berlin Design Teller Fernsehturm

Wandteller: Berliner Fernsehturm

You spin me right round, baby … right round like a record, baby … Wow! Das reduzierte schwarz-weiss Motiv auf dem Wandteller zieht die Blicke auf sich. Es zeigt Berlins größte Diskokugel – die Kugel des Berliner Fernsehturm.

Berlin Design Teller Fernsehturm

Der Teller ist eine ästhetische Hommage an die „Krone Berlins, die den Blick im wahrsten Sinne des Wortes fesselt, denn die Grenzen zwischen konvex und konkav werden aufgelöst.

Wandteller Berliner Fernsehturm

Der Berlin Teller von s.wert ist eine Neuinterpretation des klasssichen Souvenirtellers, ganz ohne Kitsch und Massenproduktion. Denn wir produzieren in kleinen Stückzahlen in Deutschland. Die Turmkugel des Berliner Fernsehturms misst 32 Meter im Durchmesser, der Durchmesser des Tellers ist 24 Zentimeter.

 

DIY Origami Lampen Workshop

folded paper shades

Papierleuchten im s.wert Shop

Viele haben die gefalteten Lampenschirme des Künstlers MV Stein bei uns im Schaufenster bewundert und so ist die Idee entstanden, einen Workshop zu organisieren, in dem Sie die Falttechnik erlernen können.

Unter Anleitung basteln Sie mit Papier, Geodreieck und Kleber beeindruckende 3D Objekte. Schritt für Schritt führt Sie der Künstler durch den Gestaltungsprozess. Vorkenntnisse sind nicht notwendig – nur Zeit, Spaß am kreativen Austausch und etwas Geschick.

Wir bieten 2 Termine an:

Samstag:    25.03  16-19 Uhr
Donnerstag:    30.03    17-20 Uhr

Material wird gestellt    
Maximale Teilnehmerzahl: 6 Personen
Ort: s.wert  Shop, Brunnenstrasse 191
Kosten: 30 €

Bitte lassen Sie uns wissen, ob Sie an einem der Termine teilnehmen möchten und melden sich verbindlich an, damit wir planen können.

Wir freuen uns auf inspirierende Abende mit Ihnen

DIY Origami Papier Lampe falten

beeindruckende 3D Objekte basteln

Berlin DIY Workshop Papier

Schritt für Schritt – zeichnen und falten

Polygone falten

es braucht nur Zeit, Spaß am kreativen Austausch und etwas Geschick

Papierlampe gefaltet

jede Lampe ein Unikat

Schreibtischunterlage Berlin Desk

Berliner Fernsehturm trifft Kotti  – das feine graue Motiv auf dem Schreibblock von s.wert zeigt einen Mix von klassischen Berliner Sehenswürdigkeiten, Plattenbauten und sozialem Wohnungsbau. Vielfältige Fassaden aus verschiedenen Zeiten prägen das Gesicht der Stadt, einige davon sind auf der Notizunterlage zu sehen.

Schreibtischunterlage A3 Berlin

Ein Tag im Berliner Büro

In puncto Vielfalt hält das praktische Schreibtischaccessoire „Berlin Desk“ locker mit der Stadt Berlin mit. Denn die Schreibtischunterlage mit 50 Blättern ist ein echtes Multitalent.

Sie sorgt für Struktur im kreativen Chaos – denn auf 42 x 29,7 cm ist genug Platz für To Do Listen und Notizen aber auch für Strichmännchen, Telefonkritzeleien und kreative Geistesblitze.

Sie macht Dinge leichter – denn die Computermaus läuft auch auf dem schicken Holztisch mit der rauen Oberfläche super.

Notizunterlage-Berlin

Sie hält den Schreibtisch sauber – denn der Kaffeebecher hinterlässt nun kein hässlichen Ringe mehr auf dem Schreibtisch, sondern auf Papier. Und wenn man mal (ganz ausnahmsweise) vor dem PC Spaghetti löffelt – wird die Schreibtischunterlage zum praktischen Tischset.

Sie ist sorgt für Entspannung und ist familienfreundlich – denn kleine und grosse Ausmalfans können sich hier so richtig austoben. Man könnte auch sagen, dass es sich hier um ein bürotaugliches Ausmalbuch für Erwachsene handelt.

Die Schreibtischunterlage „Berlin Desk“ ist ab sofort lieferbar, sie kostet 10 Euro.

Der Berliner Fernsehturm hat ein Gesicht!

Der Berliner Fernsehturm ist einfach der Grösste – Berliner Kinder und kleine Berlin Besucher lieben ihn. Wir auch – und deshalb haben wir diese süssen T-Shirts gestaltet, auf denen der Fernsehturm ein Gesicht hat.

antromorphes Kinder Berlin Shirt

Fersehturm Shirts  (19 €) für Berliner Kids gibt es in grün, rot und blau

Schon in jungen Jahren wurde der Turm vermenschlicht – wie hier in dem Fersehturmlied von Helmut Stöhr, 1975 veröffentlicht in der  DDR Kinderzeitschrift Bummi. Da war  Berlins höchstes Bauwerk gerade mal 6 Jahre alt.

„Fernsehturm, Fernsehturm,
du bist groß und schlank.
Bist ein Schmuck der großen Stadt –
dafür vielen Dank!

Hoch am Turm, hoch am Turm
blitzt die Kugel hell,
in ihr dreht sich ein Café,
wie ein Karussell.

Manchen Streich, manchen Streich
kennt der Große auch:
Jede Wolke, die er trifft,
kitzelt er am Bauch.

Weit ins Land, weit ins Land
kann man ihn sehn.
Morgen fahre ich hinauf,
das wird wunderschön!“

T-Shirt Kinder Berlin Handmade

Kindershirt Fernsehturm (19 €) in grün, rot und blau

Kleiner Tipp: Für Kinder unter 4 Jahren ist der Eintritt zum Fernsehturm kostenlos – das ist doch eine tolle Gelegenheit, Berlin von oben zu sehen.

Merken

Merken

Amerika Haus – wieder modern

Das Amerika Haus in der Hardenbergstrasse macht von Innen und Aussen was her. Innen, weil dort tolle Fotoausstellungen zu sehen sind, denn das frühere US-Kultur- und Informationszentrum wird seit 2013 von C/O Berlin als Ausstellungshaus für Fotografie genutzt. 1957 wurde das Gebäude nach Plänen des Architekten Bruno Grimmek gebaut. Noch bis April laufen dort die beiden Ausstellungen Total Records: Vinyl & Fotografie und Kreuzberg – Amerika.

Amerika haus Hardenbergstrasse CO Galerie

Amerikahaus

Das war nicht immer so. Denn, wie viele Gebäude der Nachkriegsmoderne fristete das Amerika Haus – einst gebautes Zeichen für Freiheit und Demokratie in den letzten Jahren ein Schattendasein.

In den ersten Jahren war das Haus Teil des Reeducation-Programms der Alliierten und bot Zugang zu Jazz, amerikanischen Filmen und Zeitschriften. Nur zehn Jahre später – 1966 – flogen im Zuge der Studentenbewegung Eier auf die Fassade mit der stilisierten amerikanischen Flagge. Nach der Wende wurde das Amerika Haus Bestandteil der amerikanischen Botschaft, musste dementsprechend gesichert und zugebaut werden und war für die Öffentlichkeit kaum noch zugänglich. 2006 gab der US-Botschafter das Gebäude an Berlin zurück. Erst der (nicht ganz freiwillige) Umzug von C/O Berlin von Mitte in das alte West-Berlin verhalf dem heruntergekommenen Haus zu neuem Glanz.

Sofakissen: Amerika Haus, Berlin

Kissen: Amerika Haus

Merken

Merken

Berlin Tassen vom Corbusierhaus bis zum Kotti

Ich selbst bringe von jeder Reise gerne eine Tasse mit – die klassische Souvenirtasse eben. Es ist aber gar nicht so einfach, schöne und besondere Sammeltassen zu finden, ohne schlimme Typografie, doofe Sprüche und kitschige Motive. Tassen und Kaffebecher sind beliebte Geschenke für Arbeitskollegen und ein schickes Berlin Souvenir – erfreut sind Bürokollegen und Daheimgebliebe aber nur wenn die Optik stimmt.

Die Berlin Tasse East West überzeugt  optisch durch den stilisierten Fernsehturm und Funkturm. Kräftiges Rot und leuchtendes Blau geben der Tasse einen fröhlichen Look, der angenehme zeitlos ist. Sozusagen die Berlin Tasse für Liebhaber des skandinavischen Designs.

Berlin Tasse Fernsehturm und Funkturm rot blau

Tasse Berlin „East West“ mit Fernsehturm und Funkturm

Mit den Fassadentassen von s.wert kann man ganz bequem ein Stück Berlin und Berliner Architektur nach Hause nehmen. Der Architekt mit einem Faible für die klassische Moderne bevorzugt vielleicht die Tasse mit der Fassade des Corbusierhauses, der Kreuzberger die Tasse Kottbusser Tor und der Schöneberger greift zum Modell Weltempfang. Ostalgiker und Fans der Ostmoderne entscheiden sich wahrscheinlich für die Tassen Karl-Marx-Allee oder Rathauspassagen, auf denen die Fassaden von Plattenbauten abgebildet sind. Die Kaffeebecher mit dem rauen Charme sind typisch Berlin – eben Mama Berlin mitsamt Backsteinen und Benzin.

Tasse Wohmschine

Tasse Wohmaschine

Berlin Architektur Tasse Schöneberger Sozialpalast

Tasse Sozialpalast Weltempfang

Plattebautasse QP Platte Karl Marx Alle

Plattebautasse QP Platte Karl Marx Alle

Plattenbau Tasse Rathauspassagen

Plattenbautasse Rathauspassagen

 

Merken

Merken

Design Kissen Architekturmotiv

Architekturkissen aus Berlin

Die Begeisterung für moderne Architektur, deren grafische Wirkung und die Möglichkeit auf künstlerische Weise vom Wandel der Stadt zu erzählen war 2004 der Auslöser für die erste Kissenkollektion von s.wert. Seitdem wächst und verändert sich das Portfolio ständig. Die Kissenbezüge von s.wert sind mehr als dekorative Wohnaccessoires und Lifestyle Produkte, es sind authentische Liebhaberstücke. Die Sofakissen überzeugen durch reduzierte grafische Designs, auf denen ausgewählte Bauten und Fassaden dargestellt sind.

Die Kissen Corbusierhaus und Neue Nationalgalerie in minimalistischer und zeitloser Schwarzweiß-Optik sind bei Liebhabern klarer Kontraste begehrt. Die Architekturkissen sind perfekte Begleiter für Designklassiker wie die Corbusierliege oder den Barcelona Chair von Mies van der Rohe, machen aber auch auf einem schwarzen Ledersofa ein Spitzenfigur.

Corbusierhaus

schwarz-weißes Kissen Corbusierhaus auf schwarzem Ledersofa

Plattenbau kann schön sein! Das zeigen wir mit den bedruckten Kissen von s.wert. Und wir sind nicht allein. Instagram habe ich kennen und schätzen gelernt, weil dort Gleichgesinnte ihre Sicht auf die Welt und Architektur teilen. Unter dem Hashtag #plattenbauromatik finden sich bei Instagram fast 4000 Beiträge, die die Ästhetik moderner Fassaden mittels minimalistischer Handyfotos feiern.

QP Platte an der Karl Marx Allee

QP Platte an der Karl Marx Allee

Plattenbaukissen: QP Platte, Sonderplatte und Kino Kosmos

Plattenbaukissen: QP Platte, Sonderplatte und Kino Kosmos

 

 

s.wert - urbanes Design aus Berlin

Bodenkissen „Zoo“ und „Haus der Statistik“

Wir sind Designer aus Berlin, unser Herz schlägt für diese Stadt – egal ob sie nun gerade „the place to be“ ist oder ob Berlin-bashing angesagt ist. Die Kissen von s.wert sind ein Hommage an die Stadt Berlin und ihre Architektur, vom Fernsehturmkissen bis zum Kissen mit ICC Aufdruck.

Merken

Berlin Friedrichshain Oberbaumbrükce Kunstdruck

Berlin Grafik Poster: modern und retro zugleich

Poster sind eine feine Sache. Mit Postern kann man in seinem Zuhause ganz unkompliziert und kostengünstig neue Akzente setzen. Kunst für den kleinen Geldbeutel sozusagen. Die Poster von s.wert zeigen Berlin und Architektur in verschiedenen Facetten. Die limitierte Serie „Berlin Vintage Travel Poster“ ist von alten Reiseplakaten inspiriert und zeigt etwas speziellere Berliner Sehenswürdigkeiten wie den Teufelsberg oder die Rote Insel Schöneberg. Da schlägt das Berliner Herz höher.

Berlin Poster im Vintage Travel Poster Stil

Berlin Poster im Vintage Travel Poster Stil

Für Leute, die aus Berlin wegziehen (müssen) ist ein Poster eine schöne Möglichkeit, ein Stück Berlin in die neue Heimat mitzunehmen. Die Poster von s.wert sind in Versandröhren verpackt, so dass man sie leicht transportieren kann. Ob man sich für den poppig bunten Bierpinsel Print oder eine coole schwarzweiß Grafik mit U Bahn entscheidet, ist Geschmackssache.

Bierpinsel Poster und Eames Stuhl

Bierpinsel Poster und Eames Stuhl

 

Poster Haus der Statistik und Jannowitzbrücke von s.wert

Poster Haus der Statistik und Jannowitzbrücke von s.wert

 

Merken

cooler Rucksack rot grau architecture

Plattenbaufetzt: Rucksack oder Statementpiece?

Das ist hier die Frage. In Berlin-Mitte geht man nicht mehr ohne den praktischen Begleiter ohne aus dem Haus. Und warum das Haus dann nicht gleich mitnehmen – und zwar in Form von von einem hochwertigen Rucksack mit Plattenbauprint? In unserem letzten Post „Return of the Rucksack“ haben wir versucht zu ergründen, wo die Ursprünge des Rucksack Trends liegen und Turnbeutel mit Berlin Motiv gezeigt. Heute stellen wir die neuen Turnbeutel von s.wert vor.

Die Textildesigns zeigen Fassaden von Plattenbauten. Die Rucksäcke sind perfekt für alle, die Minimalismus, Architektur und Brutalismus mögen. Die erste Auflage war innerhalb kurzer Zeit vergriffen, doch die Produktion der zweiten Auflage läuft. Da wir in Deutschland produzieren, können wir schnell nachproduzieren. Die Gymbags sind hochwertig verarbeitet, ein schönes Detail sind die Ösen und Segelknoten der Schnüre.

Rucksack Rathauspassagen, ein hochwertiger Turnbeutel mit Plattenbaufassade

Rucksack Rathauspassagen

Rucksack Plattenbau Fischerinsel Berlin

Rucksack Plattenbau Fischerinsel Berlin

Merken

Merken

Merken

Berlin wählt – Wahlplakate gestern und heute

Es ist nicht mehr zu  übersehen. Bald sind Wahlen in Berlin. Die Masten der Straßenleuchten sind behängt mit Politikerportraits in Postergrösse, die Mittelstreifen möbliert mit Aufstellern für Großformatplakate, auf denen die Parteien um die Gunst der Berliner werben.

„Tiere und Kinder gehen immer“ heisst es ja und so sieht man Nilpferde und Frank Henkels Sohn auf den Wahlplakaten der Berliner CDU. Bei „Müller: Berlin“ – der Kampagne der SPD sind keine Tiere zu sehen, auch nicht auf den „ich-habe-einen-Bildbearbeitungsfilter-entdeckt“ Plakaten der FDP.  Das war nicht immer so – auf einigen früheren Wahlplakaten verschiedener Parteien war der Berliner Bär zu sehen. Im Wahlkampf 2016 taucht das Berliner Wappentier nur auf den Plakten der AfD auf – in Deutschlandfarben. Hier einige Wahlplakate mit Berliner Bären aus vergangen Jahren, die wir in unserem Buch „Bärlinale – 300 Berliner Bären von A-Z“ veröffentlicht haben.

Wahlplakat SPD Berlin, Abgeordnetenhaus Berlin, 1985

Wahlplakat SPD Berlin, Abgeordnetenhaus Berlin, 1985

CDU Wahlplakat Abgeordnetenhauswahl 1950

CDU Wahlplakat Abgeordnetenhauswahl 1950

Plakat Abgeordnetenhauswahl Berlin, 1958, FDP

Plakat Abgeordnetenhauswahl Berlin, 1958, FDP

Plakat Abgeordnetenhauswahl Berlin, 1999, PDS

Plakat Abgeordnetenhauswahl Berlin, 1999, PDS

Plakat Abgeordnetenhauswahl Berlin, 1954, SPD

Plakat Abgeordnetenhauswahl Berlin, 1954, SPD

Plakat Abgeordnetenhauswahl Berlin, 1949, SPD

Plakat Abgeordnetenhauswahl Berlin, 1949, SPD

Plakat Stadtverordnetenwahl Berlin-West, 1948, SPD

Plakat Stadtverordnetenwahl Berlin-West, 1948, SPD

Plakat Abgeordnetenhauswahl Berlin, 1985, SPD

Plakat Abgeordnetenhauswahl Berlin, 1985, SPD

Plakat Abgeordnetenhauswahl Berlin, 1990, CDU

Plakat Abgeordnetenhauswahl Berlin, 1990, CDU

Merken

Merken

Grafikkalender Berlin 2017

Berlin Kalender 2017: Brücken

„Es ist besser Brücken zu bauen, statt Mauern“ – ganz im Sinne dieses afrikanischen Sprichworts dreht sich beim Berlin Kalender 2017 von s.wert alles um Brücken. In Berlin gibt es über 900 Brücken, 12 davon haben wir in unserem neuen Kalender illustriert. Wie immer ist der Kalender in Berlin in limitierter Auflage produziert.
Berlin Kalender 2017: Brücken

Berlin Kalender 2017: Brücken

Das Titelblatt zeigt die Verbindungsbrücke über die Spree, die die beiden Parlamentsgebäude Marie-Elisabeth-Lüders und Paul-Löbe-Haus verbindet. Die dargestellte Brücke ist nur für Abgeordnete und deren Mitarbeiter zugänglich, deshalb wird die Brücke auch spöttisch „gehobene Beamtenlaufbahn“ genannt.

Berlin Kalender 2017: Brücken

Ebenfalls im Regierungsviertel befindet sich die Kronprinzenbrücke nach einem Entwurf des spanischen Architekten Santiago Calatrava. Die Kronprinzenbrücke war der erste Brückenneubau, der nach der Wende Ost-und West wieder verband.

Berlin Kalender 2017: Brücken

Die Oberbaumbrücke verbindet Kreuzberg und Friedrichshain über die Spree. Die Grafik zeigt den Fußgängerüberweg, der in der Art eines mittelalterlichen Kreuzgangs gebaut ist.

Berlin Kalender 2017: Brücken

Der Gerickesteg ist eine Fußgängersteg in Moabit, er führt östlich des S-Bahnhofs Bellevue über die Spree.

Berlin Kalender 2017: Brücken

In der Französichen Strasse verbindet eine überdachte Brücke zwei Gebäude. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs beherbergten die Gebäude die Zentrale der Deutschen Bank, später dann das Innenministerium der DDR, heute stehen einige Teile leer, andere werden von verschiedenen Bundesbehörden genutzt.

Berlin Kalender 2017: Brücken

Auf der Juli Grafik sind zwei Brücken zu sehen – zum einen die 2001 fertiggestellte Fußgängerbrücke Anhalter Steg, die über den Landwehrkanal führt und zum anderen die U-Bahnbrücke mit einer Fachwerkkonstruktion.

Berlin Kalender 2017: Brücken

Der Park am Gleisdreieck ist einer der schönsten Parks in Berlin mit urbanem Charakter – auf 26 Hektar bietet er Raum zum Flanieren, Skaten, Picknicken und Erholen. Der 2013 fertiggestellte Park entstand als Ausgleichsmaßnahme für die Bauten am Potsdamer Platz auf der Brachfläche eines ehemaligen Güterbahnhofs. Die Grafik zeigt einen Blick auf die U-Bahn-Trasse der U1 und den Potsdamer Platz.

 

Berlin Kalender 2017: Brücken

Die Kieler Brücke überbrückt den Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal und verbindet die beiden Bezirke Moabit und Mitte.

Berlin Kalender 2017: Brücken

Der Schwedter Steg verbindet den Prenzlauer Berg und Wedding.

Kalender-s-wert-17-9

Die 1955 errichtete, die die Spree überspannende Jannowitzbrücke ist optisch eher weniger ansprechend – uns gefällt der Blick von der Brücke auf die Plattenbauten an der Holzmarktstrasse.
Berlin Kalender 2017: Brücken

Die 1688 errichtete Jungfernbrücke in Berlin-Mitte ist die älteste noch erhaltene Brücke der Stadt. Sie überspannt den Spreekanal. Der Name stammt wahrscheinlich daher, dass zwei „Fräuleins“ in der Nähe wohnten und und an der Brücke ihre Handarbeiten verkauften. Die Berliner gingen also zu den Jungfern an der Brücke, um Accessoires einzukaufen.

Berlin Kalender 2017: Brücken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken