Job bei s.wert

Job in Berlin

 

Für unseren Laden suchen wir Mitarbeiter/Innen, die im Verkauf helfen und im Onlinegeschäft mitwirken.

Wen wir suchen:

– Du liebst Berlin und hast Interesse an Architektur und Design
– hast Humor, bist kommunikativ und hast Freude am Kontakt mit Kunden
– sprichst Deutsch und auch englisch
– kannst eigenverantwortlich Arbeiten und bist bereit, auch samstags zu arbeiten
– bist computeraffin – Grafikprogramme sind von Vorteil aber kein Muss

Was wir bieten:

– Einstieg ab sofort oder nach Vereinbarung
– 450 € Basis – 10 € / Stunde

– viel Spass, viel Berlin
– ein inspirierendes Arbeitsumfel

– hohe Eigenverantwortlichkeit und kurze Entscheidungswege

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung an sa@s-wert-design.de

Rümmler U Bahn Fehrbelliner Platz

Berliner Kissen

Die neuen Kissen von s.wert sind von neuen und alten Fassaden der Hauptstadt inspiriert, aber auch die poppigen U-Bahn Stationen von Rainer G. Rümmler spielen eine Rolle.

Direkt am Berliner Spreeufer, zwischen Reichstag und Hauptbahnhof ist 2017 ein Gebäude mit funky Fassade fertiggestellt worden. Geplant hat es das Berliner Architekturbüro Richter und Musikowski.
In dem Neubau befindet sich das Futurium. Und tatsächlich sollen dort Fragen geklärt werden, wie wir zukünftig leben werden und wollen. Es soll wohl im Herbst 2019 eröffnet werden. Als Kissen kann man das Futurium schon jetzt mit nach Hause nehmen.

Die City West ist in den letzten Jahren mächtig in die Höhe geschossen. Das Kissen City West zeigt die Fassade des Upper West Hochhauses an der Kantstrasse. Das Gebäude 119 m hohe Gebäude stammt aus der Feder von Christoph Langhof.

Auf dem Kissen GSW Hochhaus ist die Fassde des heutigen Rocket Towers zu sehen. Das GSW-Hochhaus – der Name wurde 2017 in Rocket Tower geändert – prägt mit seiner farbigen Fassade seit 1999 das Bild der Rudi-Dutschke Strasse. Es stammt vom Architekturbüro Sauerbruch Hutton.

Die Kissen Kosmos und Wohnmaschine sind eine Hommage an die Berliner Nachkriegsmoderne. Das Kissen Sternradio, das aussieht wie ein Roboter ist von einem Gründerzeitgebäude an der Greifswalder Strasse inspiriert. Auf dem Dach des Gebäudes befinden sich immer noch die Reste einer riesigen Musik-Kassette. Zu DDR-Zeiten warb dort der VEB Sternradio mit einer Neonreklame für „Qualität zum Hören!“. Und das Kissen Regenbogenhaus beweist einmal mehr, dass Plattenbau nicht trist sein muss. Die bunt bemalten Plattenbauten liegen am Roederplatz im Stadtteil Fennpfuhl.

Bunt und poppig wird es mit den Kissen Fehrbelliner Platz und Nauener Platz. Für diese Kissen standen die von Rainer Gerhard Rümmler gestalteten U-Bahnhöfe Pate. Beide Stationen stehen seit 2018 unter Denkmalschutz.

 

Alter Kitsch und neuer Kitsch – Interview mit Axel Betrtram

Anlässlich des Todes des DDR-Gebrauchsgrafikers Axel Bertram veröffentlichen wir hier ein Interview, das wir mit ihm Jahr 2003 im Rahmen der Recherchen zum Buch „Von der Partei zur Party“ geführt haben.

 

Sie haben, indem Sie den Fernsehturm in das Berliner B integrierten, ein Symbol der Weltfestspiele 1973 entworfen. Erzählen Sie uns etwas über Ihre Arbeit damals.

Nach zwölf Jahren selbständiger Tätigkeit bin ich 1972 als Gebrauchsgrafiker an die Kunsthochschule in Weißensee berufen worden und arbeitete bereits im Frühjahr dieses Jahres an einer Aufgabe mit, die sich die Hochschule auf die Fahne geschrieben hatte. Unter Leitung des Rektors, des Malers Prof. Walter Womacka, wurde ein Künstlerisches Leitungskollektiv berufen, das sich mit dem bildkünstlerischen Teil der Öffentlichkeitsarbeit für die X. Weltfestspiele beschäftigen sollte. Ich war dabei für das grafische Erscheinungsbild verantwortlich. Meine Entwurfsarbeit begann mit der Überarbeitung der Festspiel- Blume. Der Blume war der Schriftzug einprägsam zuzuordnen, der die Klarheit der Kreisformen aufnehmen sollte – dazu war die Futura ideal geeignet. Dabei ergaben sich zwei Initialen als Verkettungselemente, einmal die farbige Verschränkung des W mit der X, zum andern das B von Berlin mit der Silhouette des Fernsehturms. Das Team bestand übriges aus Malern, Bildhauern, Modegestaltern, Grafikern und Architekten. Die Hochschule war bei ihrer Gründung 1947 nach dem Bauhaus konzipiert worden und hatte sich einiges von diesem Geist durch die fatale Zeit der Formalismusdebatten hindurch bewahren können: also Teamarbeit und interdisziplinäre Zusammenarbeit konnten an einer solchen Aufgabe sich beweisen. Walter Womacka, der als angesehener Maler über gute Beziehungen verfügte, hielt uns bei unserer Arbeit den Rücken frei.
Für mich bot sich in diesem Zusammenhang die Chance, ein prägnantes Zeichen für Berlin zu entwerfen. Ich hatte gehofft, dass es über diesen Rahmen hinaus Verwendung finden könnte, aber daran war bei war bei den Entscheidungsstrukturen in der DDR nicht zu denken. Da hat sich niemand dafür interessiert. Ich habe das Symbol dann noch auf der Icograda in Zürich vorgestellt. Dass dieses Programm überhaupt für die Weltfestspiele genommen wurde, war auch nur dadurch möglich, weil wir bis zum letzten Moment taktisch gezögert hatten, es vorzulegen. Es war keine Zeit mehr da, etwas anderes zu entwickeln. Das Sekretariat des Zentralrats der FDJ bestand aus Berufsjugendlichen von unsicherem Geschmack, behaftet wie all diese Gremien mit der Entscheidungs- schwäche des Mittelmaßes. Ein echter Kontakt zur Jugend dürfte eher bescheiden gewesen sein.
Es gab ein gestalterisches Leitprogramm für die Ausgestaltung der Weltfestspiele mit Beispielen und Anregungen, wie mit den fünf farbigen Streifen, die nur als Bündel in festgelegter Reihenfolge verwendet werden durften, spielerisch umgegangen werden könnte. Das Zeichen B mit dem Fernsehturm wurde dabei wenig verwendet, beide Verkettungselemente, das eigentliche Originelle, waren viel zu selten zu sehen. Man war eben an den eigenständigeren Teilen, die über die obligatorische Blume hinausgingen, nicht interessiert. Da war denn eben auf einmal keine Druckkapazität da. Das Bild der Weltfestspiele war sehr bunt und heiter. Die Farben wurden in Metern hergestellt, in Streifen und Blumenform. Das hat der Stadt ein ganz unglaubliches Bild verschafft. Walter Ulbricht starb in diesen Tagen, aber kein Fleckchen Schwarz trübte das fröhliche Stadtbild.

Warum haben Sie den Fernsehturm gewählt, und was verbinden Sie mit ihm?

Ich könnte sagen, wenn man sich ein großes B anschaut, da fügt sich dieser Turm ganz von selbst ein. Ich hatte ihn ja von meinem Atelierfenster aus damals buchstäblich vor der Nase. Tatsächlich war der Fernsehturm in seiner prägnanten Form das einzig mögliche Symbol für den Osten Berlins. Das Brandenburger Tor galt bis 1961 als Symbol der geteilten, aber noch immer offenen Stadt. Ich arbeitete noch im Sommer 1961 an einer umfangreichen Berlin-Ausstellung mit, die sich mit großem propagandistischem Aufwand aus der Sicht der DDR mit der Geschichte Berlins beschäftigte. Sie stand ganz im Zeichen des Brandenburger Tors und war damit von einem Tag, dem 13. August, auf den anderen erledigt. Das Brandenburger Tor wurde sogleich das Zeichen Westberlins mit der Forderung “Macht das Tor auf!“ Der Westen benutzte als offizielles Berlin-Layout den Berliner Bären in einer genau definierten Form. Der Osten verfügte über kein prägnantes Erscheinungsbild, benutzte aber allenthalben den Bären, allerdings unentschlossen. Dabei war die Berlin-Werbung sehr intensiv in der DDR. Man hätte wohl gerne jeden DDR-Bürger verpflichtet, einmal im Jahr nach Berlin zu kommen.
Der Berliner Fernsehturm hat einen großen Reiz. Er prägt das Stadtbild. Fast in jeder Straßenachse ist er drin. Ob in Charlottenburg oder im Wedding oder in Schöneweide, wo man auch um eine Straßenecke geht, plötzlich hat man den Turm wieder vor sich. Interessant ist, dass er bis heute nicht als offizielles Symbol vorkommt. Die Trennung zwischen Ost und West ist ja heute keine zwingende mehr, aber jeder bleibt in seinem Kiez. Das ist typisch für Berlin. Besonders die West- Berliner gehen nicht in den Osten. Nur die West-Deutschen sind jetzt in Mitte fest verwurzelt und haben das Klima dieser Straßen verändert. Dennoch glaube ich, dass es lange dauern wird, bis der Fernsehturm auch von den alten West-Berlinern als ein Zeichen für Berlin angenommen wird. Zur Zeit würden sie das wohl immer noch als eine Zumutung betrachten.
In den letzten Jahren ist aber auch ein bestimmter Stimmungs- umschwung in der Aufarbeitung der DDR eingetreten. Das Selbst- bewusstsein im Osten hat sich wieder etwas gefestigt. Das hat weniger mit Nostalgie zu tun, sondern mit der Erfahrung des gelebten Lebens und eines Alltags, dessen Härte mancher sich nicht hat träumen lassen.
Was fällt Ihnen auf, wenn Sie die früheren mit den heutigen Grafiken in diesem Buch vergleichen?
Im Grunde genommen: Das eine ist der alte Kitsch und das andere ist der neue Kitsch. Viel besser ist es nicht geworden, vielleicht ein bisschen aufgeräumter, was das formale Niveau betrifft. Die alten Beispiele haben ja fast schon wieder teilweise was Liebes. Es ist von einer gewissen amateurhaften oder halbprofessionellen Naivität geprägt. Als wir frisch von der Hochschule kamen, haben wir uns über derlei entsetzlich aufgeregt. Der Computer hat ja gestalterische Professionalität ausgehebelt. Heute führt der Computer in der Hand von Amateuren zu Lösungen, die sich ähneln. Ich rede da ungern von Demokratisierung, die angeblich dadurch eingetreten sei. Man beherrscht die Technik halbwegs und wird verführt, etwas zu tun, wozu man eigentlich gestalterisch gar nicht in der Lage ist. Auch die Auftraggeber werden immer schlechter, da sie selten höhere Ansprüche haben als eben das Amateur-Design. Der geschulte Blick geht verloren. Es besticht das Chaos, jede gestalterische Unordnung, wenn sie nur sauber angeboten wird. Das Verrückte am Computer ist, man kann machen was man will, es sieht irgendwie sauber aus – eine Scheinordnung.

Wie haben Sie denn vor dem Computerzeitalter gearbeitet?

Wir waren und blieben, was die Technik des grafischen Gewerbes angeht, rückständig. Wir verfügten bis zuletzt weder über Kopierer noch über Fotosatzgeräte. Die Mehrzahl der Grafiker hat, wenn sie auf ihren Buchumschlägen und Plakaten eine elegante Typographie haben wollte, Schriften geklebt, also Buchstabe für Buchstabe aneinander montiert, eine idiotische und würdelose Beschäftigung. Die etwas genialeren Grafiker haben ihre Texte frei mit dem Pinsel geschrieben, wie es ja auch gelegentlich international Brauch war. Ich bin auch einer der Wenigen und Letzten gewesen, die typografische Schriftzeilen noch gezeichnet haben. Ende der 80er Jahre gab es in einigen Redaktionen Diatype-Geräte, die ganz passable Schriftzeilen lieferten. Ich bin hin und wieder zu meinem Leibblatt, der “Wochenpost“ spaziert, für das ich 20 Jahre gearbeitet habe, und erhielt freundlicher- weise meine Zeilen in gewünschter Größe. Das war schon ein Fortschritt, wenn auch ein sehr später.

Wenn Sie Ihren Werdegang betrachten: War es kompliziert, den künstlerischen Anspruch gegenüber ideologischen Gesichtspunkten durchzusetzen?

Wenn Sie die Hochschule meinen, da werden vermutlich die Studenten etwas anders denken als ich. Der Studienablauf als Ganzes wurde immer restriktiver, vor allem auch militanter, da spiegelte sich die DDR-Gesellschaft ab. Deswegen explodierte das ja 1989 förmlich, und die Studenten kehrten die Attitüde des Jakobinertums heraus. In der Lehre gab es diese Entgegensetzung nach meinen Begriffen nicht. Wir sind politischen Themen nicht ausgewichen, sondern versuchten den Sinn des “Politischen“ mit Leben zu erfüllen, unter entschiedener Vermeidung der Phrase. Unsere Versuche fanden keine öffentliche Anerkennung, außer in Fachzeitschriften. Jede Gesellschaft braucht diese Versuche, auch unsere heutige. Man muss sich nur einmal deutsche Wahlplakate ansehen und ihre Phrasen, dann weiß man , wie hoch der Begriff des Politischen tatsächlich geachtet wird. Wenn Sie meine gebrauchsgrafische Praxis meinen, so habe ich direkte ideologische Einflussnahme sehr selten erlebt. In meinem Metier nahm sie einfach eine andere Form an, einmal als Vorherrschaft eines vermufften, spießigen Geschmacks, der außerordentlich autoritär daherkam, und zweitens als Entscheidungsschwäche, als ein endloses ängstliches Lavieren und Taktieren, um ja keinen Anstoß zu erregen. Da ist mir das Fernsehen der DDR in besonders unangenehmer Erinnerung. Hier gab es den berüchtigten „einen Zuschauer“, auf den alles ankam, und dabei wurde zum großen Teil mit dem Rücken zum Rest des Publikums gearbeitet.

Wie sah Ihr Verhältnis als freier Grafiker zur DEWAG aus?

Das ist ein sehr verwickeltes Problem. Vereinfacht könnte ich sagen, wir waren natürliche Feinde. Die DEWAG war die größte Werbe- organisation der Welt, rein zahlenmäßig, aber letztlich war sie entscheidend verantwortlich für dieses provinzielle visuelle Ersch- einungsbild der DDR, über das man sich heute noch lustig macht. Diese Institution hat manche gestalterischen Bemühungen der Sektion Gebrauchsgraphik im Verband Bildender Künstler regelrecht hinter- trieben. Sie spielten sich als Parteiapparat auf und behandelten uns wie „vaterlandslose Gesellen“. Natürlich gab es Gesten von der Zentralen Leitung der DEWAG, Qualitätswettbewerbe mit gemeinsamen Juroren. Das war alles Oberfläche über dem Grundkonflikt, der in den Strukturen lag und in der konkurrenzlosen Macht dieses schwerfälligen Riesenapparats. Dennoch habe ich auch da Menschen von großem Verantwortungsbewusstsein kennengelernt.
Ich habe in ein paar sehr lehrreichen Versuchen in den frühen Jahren 1960/61, Verpackungen zu gestalten, genug schlechte Erfahrungen gesammelt, um mich nie wieder mit Wirtschaftswerbung zu beschäftigen. In dieser Branche spielten die in Gestaltungsfragen ausgesprochen flach ausgebildeten sogenannten “Werbeökonomen“, wie sie auf Fachschulen ausgebildet wurden, eine schlimme Rolle. Sie traten uns in Gestalt des Werbeleiter in Wirtschaftsbetrieben als Auftraggeber gegenüber und belehrten professionelle Gestalter über Gestaltung. Dies stand in denkbar schärfstem Gegensatz zu den Künstlerischen Leitern in den Verlagen, die weitgehend kompetente Kollegen waren.
Wir haben uns im Verband Bildender Künstler nicht damit abfinden wollen, haben großartige Thesen aufgefahren und immer wieder versucht, die Bedingungen für die Grafiker zu verbessern und Auftraggeber zu motivieren, bessere Entwürfe anzunehmen. Aber die gesellschaftliche Praxis war resistent gegen alle Verbesserungsversuche, man weiß es zur Genüge. Die DEWAG hatte entscheidenden Anteil daran.

Was hat sich an Ihrer Arbeit geändert seit der Wiedervereinigung?

Das ist sehr differenziert zu sehen. Zunächst brachen alle bewährten Auftraggeber weg, einer nach dem anderen, es gab sie einfach nicht mehr. Es war eine Zeit erheblicher Verstörung, die ich in meinem Atelier in großen kalligrafischen Blättern abzuarbeiten suchte. Ich hatte großes Glück, ich fand offene Augen und Ohren in einem westdeutschen Verlag. Sehr schnell sehr viel Neues war zu lernen, und das hat mir wiederum großen Spaß gemacht, zumal ich auch viel Loyalität und sogar Freundschaft erfuhr. Es sind eigentlich diese neuartigen Herausforderungen gestalterischer Art, die ich als großen erfrischenden Gewinn betrachte. Andererseits muss ich sagen, dass ich die aktuellen Anforderungen an das Grafik-Design von heute mit Skepsis betrachte. Ich habe in dem angesprochenen Verlag den Verfall der gestalterischen Moralität über acht oder neun Jahre beobachten dürfen. Vor zehn Jahren war noch eine Verständigung möglich, jetzt ist sie undenkbar geworden. In der DDR hat der Grafiker Umschläge gestaltet für Leser, für Menschen, die auch Bilder zu lesen verstehen und vom Umschlag erwartet, dass er eine richtige Auskunft über das Buch anbietet. Jetzt muss er mit dem Umschlag Käufer um jeden Preis zum Kauf zu verführen, womit auch immer, mit Ausschnitten aus alten Gemälden, mit geistlosen Klischees und falschen Bildern. Erfreulicherweise gibt es immer noch Institutionen, die sich dem wenigstens zeitweilig widersetzen, und Verlage, die anders denken. Wunderbar empfand ich die Entdeckung des Computers und das Ausprobieren seiner gestalterischen Möglichkeiten. Ich habe neue Schriften entworfen wie in einem Rausch, natürlich auf den Grundlagen eines großen Vorrats aus vier Jahrzehnten Schreiben und Zeichnen.

Haben Sie auf Grund Ihres Renommees neue Auftraggeber gefunden?

Zunächst eindeutig nein. Wer als neuer Auftraggeber in Betracht gekommen wäre, kannte die hier geleistete Arbeit nicht, wie er meist die DDR nicht kannte. Die neue Elite brachte ihre eigenen Leute mit. Fachleute aus dem Osten saßen kaum noch in den Leitungsebenen. Man musste sich völlig neu beweisen. Die ostdeutschen Grafiker wurden, ehe sie sich versahen, harte Konkurrenten; ein neues Gefühl, nicht sehr glücklich. Mache konnten damit umgehen, andere nicht. Dann allerdings hatte ich nach etwa sechs Jahren wiederum Glück, da mich ein alter Bekannter in Berlin anlässlich einer Ausstellung zur Zusammenarbeit einlud und ich auf diese Weise Kontakt zur Staatsbibliothek zu Berlin bekam und dort vier Jahre eine sehr intensive Arbeit leisten konnte.
Neuerdings habe ich dann doch wieder alte erfahrene Verlagsexperten aus früheren Jahren gefunden, die mich kannten und mir großes Vertrauen schenkten, so dass ich heute wieder, wie schon einmal vor zwanzig Jahren, Bücher völlig nach meiner eigenen Idee gestalten, illustrieren und auch schreiben kann.

Berliner Frühsücksbrettchen

Frühstücksbrettchen sind ja typisch deutsch und deshalb besonders als internationales Mitbringsel oder Souvenir beliebt. Immer wieder haben Kunden danach gefragt, ob es Frühstücksbrettchen mit den tollen s.wert Motiven gibt. So ist es – bei uns gibt es das perfekte Berlin Mitbringsel und Architektur Souvenir auch in Brettchen Form.

Frühstücksbrettchen Karl Marx Allee Berlin

Ganz neu sind Frühstücksbrettchen, die die Herzen von Cineasten und Ostmoderne Liebhabern höher schlagen lassen. Auf den Brettchen sind die ostmodernen Architekturikonen Cafe Moskau und Kino International dargestellt.

Aber auch Plattenbau Fans und Leute, die auf der Suche nach einem besonderen Berlin Souvenir sind, finden bei s.wert genau das, was sie suchen.

Berliner Frühstück

 

Fernsehturm, Brandenburger Tor und Gedächtniskirche ergänzen sich auf diesem Berlin Brettchen perfekt, das macht Appetit auf die Hauptstadt.

Berlin Souvenir Frühstücksbrett

#plattenbaufetzt – besonders auf den Frühstcksbrettchen Bunte Platte und Platz der Vereinten Nationen.

typisch deutsch Plattenbau Frühstücksbrettchen

Das Frühstücksbrettchen mit Wohnmaschine Motiv erfreut Architekten und urbane Entdecker.

Geschenk für Architekten Berlin

Berlin Poster im Rahmen

Berlin Poster im richtigen Rahmen

„Das Wichtigste in der Kunst ist der Rahmen.“ hat Frank Zappa mal gesagt. Ganz so weit würde ich nicht gehen, aber da wir bei s.wert ganz schöne Berlin Poster gestalten, war es allerhöchste Zeit*, sich mit Rahmen zu befassen.

Berlin Poster im Rahmen

Poster „Kotti“ im Alurahmen 50 x 65 cm mit Passepartout, Poster Planetarium im Din A2 Rahmen, „Dont forget to go home“ im Din A3 Rahmen

Die Recherchen zum richtigen Rahmen waren umfangreich und intensiv. Aus den schier endlosen Möglichkeiten haben wir die besten Varianten zusammengestellt und nun gibt es die Poster bei uns im Shop perfekt gerahmt.

Berlin Poster Prenzlauer Berg gerahmt

Unser Favorit sind die schmalen Alurahmen in DinA2 und DinA3. Die bunten Retro-Poster kommen am besten im champagner Farbton zur Geltung – ein eleganter Metallicrahmen, der zwischen gold und kupfer changiert. Für Motive mit klaren Linien und schwarz-weiss Drucke empfehlen wir die eleganten Alurahmen in schwarz. Wer die Poster modern und zurückhaltend gerahmt haben möchte, dem raten wir zu Alurahmen in weiss oder silber.

Berlin Poster Kottbusser Tor gerahmt

Die Luxusvariante aus weissem Pappelholzrahmen und Schrägschnitt-Passepartout lässt die DinA2 Poster grösser wirken, hat aber auch ihren Preis.

Alle Rahmen, die wir anbieten, sind Glaswechselrahmen, die mit Federhalterungen leicht geöffnet und wieder verschlossen werden können, falls – was wir nicht hoffen – doch mal ein Motivwechsel anstehen sollte.

Berlin Poster: Don't forget to go Home gerahmt

Die Preise für Alurahmen liegen bei 30 Euro für DinA3, bei 39 Euro für DinA2, ein Holzrahmen mit Passepartout schlägt mit ca 90 Euro zu Buche.

*Anfangs haben wir frei nach dem Motto „einem schönen Bild kann nichts was anhaben“ die weissen Holzrahmen von Ikea in der Grösse 50 x 70 cm benutzt. Davon sind wir wieder weg. Denn die Rahmen sind mit ca 16 Euro zwar günstig aber die Qualität hat uns nicht überzeugt. Zum einen biegen sich die Rahmen nach einer Weile durch, die Plexiglasscheibe wirkt wellig und die Passepartouts müssen mühsam auf das richtige Mass angepasst werden.

Berlin Poster Plänterwald Spreeepark

Berlin Travelposter Schloss Charlottenburg