Wien für Fortgeschrittene

Wien Kleid mit Stephansdom StoffWien Kleid mit Stephansdom Stoff

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Unsere aktuellsten Stadtkluft Teile sind angekommen. Es gibt einen Bleistiftrock und ein Etuikleid, bei denen das Dach des Stepahnsdoms als Jaquardstoff umgesetzt ist.

Bullet Boulevard von Jens KLoppmann

Bisweilen sind im Berliner Stadtbild noch Kriegsspuren in Form von Einschusslöchern an Hausfassaden zu sehen. Im Tagesspiegel vom letzten Sonntag schlug David Wagner in dem Artikel über die Oderberger Staße, vor, dass Denkmalschützer doch Abgüsse von Einschusslöchern nehmen sollten.

Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es diese Abdrücke schon seit 2 Jahren gibt. Der Berliner Künstler Jens Kloppmann formte solche Einschusslöcher ab und  goss sie in Gips.

 Gipsabgüsse von Einschusslöchern, verschiedene Grössen, 2008Gipsabgüsse von Einschusslöchern, verschiedene Grössen, 2008

Strickdecke: Sonntag 20:15

Obwohl ja noch August ist – fühlt es sich irgendwie nach Herbst, statt kühles Bierchen draussen bevorzugt manch einer jetzt ein Heißgetränk und einen Krimi auf dem Sofa.

Sonntag abend um 20:15 Uhr sind in deutschen Wohnzimmern Millionen von Wiederholungstätern am Werk. Sie machen es sich auf dem Sofa bequem und gehen gemeinsam mit Kommissaren, Pathologen und der Spurensicherung auf die Jagd nach dem Täter.

Der Krimi-Abend könnte perfekt sein. Doch etwas fehlt noch, damit es rundum stilecht und kuschelig ist. Diese Lücke schliessen wir mit einer edlen Strickdecke, die den schönen Namen “Sonntag 20:15″ trägt. Das stark aufgerasterte Motiv aus Punkten lässt einen Fingerabdruck erahnen. Die Tatzeit steht fest. Sie ist gut lesbar am Rand der Decke eingestrickt.

Die Strickdecke „Sonntag 20:15“ ist 180 x 150 cm groß. Es gibt sie in den Farbkombinationen schwarz-ecru, marine-ecru oder bordeaux-ecru.

Tatort-Foto von Harry SchnittgerTatort-Foto von Harry Schnitger

Grösse: 180 x 150 cm
50% Merino, 50% Acryl
schwarz-ecru/marine-ecru/bordeaux-ecru
195 Euro

Vorhang mit Straßenleuchtenmotiv

Vorhang mirt dem Motiv Lampenschilf

Mit diesem Bild haben die Probleme angefangen. Ich wollte nur kurz dokumentiern, wie schön Staubsauger & Co  mit einem s.wert Vorhang versteckt werden können. Aber ich konnte keine Bilder mehr bei wordpress hochladen, habe dann viel Zeit in Foren und am Telefon verbracht. Leider wusste ich mir nicht anders zu helfen als alles neu zu installieren, deshalb sind die Blog-Inhalte der letzten zwei Jahre verschwunden. Nun…auf eine Neues.

Stoff für nächsten Sommer

Die Stoffe für  die Sommerkollektionen 2011 von NIX und urbanspeed/STADTKLUFT sind eingetroffen. Für beide Modelabels haben wir neue Designs entwickelt.Kopenhagen-Print für Stadtkluft

STADTKLUFT ist ein gemeinsames Modelabel von Claudine Brignot (urbanspeed) und Sandra Siewert (s.wert design). Jede Saison steht bei den Stoffdesigns eine andere Stadt im Vordergrund. Die Architektur der jeweiligen Stadt bestimmt das Stoffdesign. Thema des Punkteprints der kommenden Saison ist Kopenhagen.

Umbrella-Print 2011 für NIXUmbrella-Print 2011 für NIX

Der Umbrella-Print, den wir für NIX entworfen haben entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Arrangement von Schirmen, die sich in unterschiedlicher Intensität überlagern. Ob es sich um Regen- oder Sonnenschirme handelt – bleibt der Interpretation des Betrachters überlassen. Eventuell ist die Auslegung, ob der Schutz vor Sonne oder Regen dienen soll – tagesform- und wetterabhängig.

Nun können wir es kaum erwarten, die beiden Kollektionen zu sehen. Anfang Juli ist es so weit – dann werden die schönen Teile im Rahmen der Fashion Week und auf der Modemesse Premium dem Fachpublikum vorgestellt.

Buchstabenmuseum

Da ich heute das Protokoll zur Mitgliederversammlung des Buchstabenmuseums erhalten haben, möchte ich an dieser Stelle auf diesen unterstützenswerten Verein hinweisen.

Das Buchstabenmuseum wurde 2005 von Barbara Dechant und Anja Schulze gegründet und widmet sich seither der Bewahrung und Dokumentation von Buchstaben. Gesammelt werden Schriftzüge, Zeichen und Schilder aus dem öffentlichen Raum. Aufgrund des Aussterbens traditioneller Firmen, aber auch der grafischen Überarbeitung von Wortmarken, gehen regionale und historische Zeichen verloren. Das Buchstebenmuseum bewahrt und sammelt diese. Die Sammlung wächst stetig – im letzten Jahr wurde alle drei Wochen ein Objekt übernommen.

Nach Voranmeldung kann die Sammlung im Schaudepot in der Leipziger Strasse 49 in Berlin besichtigt werden.

Bilder von www.buchstabenmuseum.deBilder von www.buchstabenmuseum.de

Tapeland: Galerie Tiergarten

Fotos von Asmund Havsteen-MikkelsenFotos von Jesper Dyrehauge und Asmund Havsteen-Mikkelsen

Am Samstag hatte ich das grosse Vergnügen, an einer Aktion der Künstlergruppe Büro für UrbanPraktik teilzunehmen. Initiiert wurde das Ganze von Boris-Boll Johansen und Asmund Havsteen-Mikkelsen. Mit Unmengen von Klebeband und einer Menge Spass wurde in einer gemeinsamen Aktion Raum für die Galerie Tiergarten geschaffen – anschliessend wurde eine Tür hineingeschnitten und die Kunstwerke an den Innenwänden befestigt. Es wurden drei Preise vergeben – einer für das beste Kunstwerk, einer für das authentischste Künstleroutfit und einer für das passendste Bier. Ich habe einen Preis gewonnen und dafür auch einen schönen Pokal bekommen, den ich bald hier im Laden ausstellen werde. Welcher Preis es war, wird an dieser Stelle nicht verraten.

Der Sommer kann kommen…

Shirts für die Frau von WeltShirts für die Frau von Welt

obwohl das Wetter noch nicht sooo doll war, waren unsere “Haus der Kulturen der Welt” Shirts schon stark gefragt und es gab einige Beschwerden, warum dieses Motiv der Frauenwelt vorenthalten wird. Deshalb haben wir jetzt Shirts für die Frau von Welt in drei Farbvarianten im Sortiment. Diese sind ab sofort im Haus der Kulturen der Welt, in unserem Laden in der Brunnenstraße oder in unserem Onlineshop erhältlich.

Augenhöhe – Harry Schnitger

Einladungskarte Ausstellung AugenhöheEinladungskarte Ausstellung Augenhöhe

Bis zum 25. Mai läuf sie noch – die Ausstellung  AUGENHÖHE – Portraits & Reportagen von Harry Schnitger. Man hätte also durchaus noch Zeit, sich die Bilder  des Berliner Fotografen anzusehen und eine visuelle Reise durch die Bezirke Neukölln, Wedding und Marzahn zu machen.

Nun kommt das Kleingedruckte – die Ausstellung ist im KuK  Kunst- und Kulturzentrum in Monschau – und das liegt in der Nähe von Aachen. Wer nicht ganz so weit reisen möchte, um Berlin und Berliner auf Augenhöhe zu betrachten, kann das auch bei uns im Laden tun. Es gibt nämlich einen Ausstellungskatalog mit einem Essay von Benjamin Paul und eben diesen Katalog haben wir seit gestern hier.

Der Bierpinsel wird angepinselt

Bierpinsel in SteglitzBierpinsel in Steglitz

Am Sonntag hatte ich die Gelegenheit, den Bierpinsel in seinem neuen Kleid zu fotografieren. Der Turm wird derzeit mit Streetart verziert. Die Künstler heißen Flying Förtress, Sozyone, Honet und Craig „KR“ Costello. Auch der  U-Bahnhof Schloßstraße soll bunt angemalt werden.

Beruhigend finde ich die Gewissheit, dass es sich bei diesem neuen Gewand um eine temporäre Gestaltung handelt und der Bierpinsel in einem Jahr wieder rot sein soll.

Laut Aussage der Initiatoren soll die Berliner Kulturlandschaft bereichert werden. Hier ein Zitat von Turmkunst

Deshalb Street Art und keine klassische Malerei, deshalb Standort Steglitz und nicht Mitte” . ???

Streetart Pankstraße Wedding

Nach langem Suchen habe ich in Mitte dann doch Streetart gefunden. Und dazu noch welche, die mir besonders gut gefällt. Gut – man kann jetzt sagen, dass der U-Bhf Pankstraße im Wedding liegt. Aber nach der Bezirksreform ist Wedding ja Mitte – auch wenns dort nicht so aussieht.

Auf jeden Fall hat sich jemand die Mühe gemacht und den ansonsten von braunen Fliesen dominierten U-Bahnhof und Fixertreffpunkt mit bunten Fingerabdrücken und Ameisen zu verzieren.

Bunte Fassaden im WeddingBunte Fassaden im Wedding

Aber auch von offizieller Seite her wird derzeit im Wedding nicht mit  Farbe gegeizt und munter in den Farbtopf gegriffen. Wie hier in der Afrikanischen Straße mit dem Spruch “ICK STEH UFF WEDDING – DET IS MEEN DING”. Bilder zum frisch gestrichenen Brunnenviertel folgen…

Schonungslos retro – urbanophil im Bierpinsel

Weg! Das frühere Ku-Damm-Eck von Werner Düttmann

Diese Woche war eine der Organisatorinnen der Vortragsreihe „Schonungslos retro – urbanophil im Bierpinsel“, die von urbanophil.net veranstaltet wird bei uns im Laden, um ein paar von unseren Leporellos “Hin und Weg – Berliner Nachkriegsarchitektur im Wandel der Zeit” zu erwerben.

Nun gibt es endlich einen Grund, abends nach Steglitz zu fahren und den Bierpinsel zu besuchen. Im April und Mai sollen verschiedene Veranstaltungen die Bandbreite urbaner Themen aufzeigen. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt dabei auf dem Städtebau und der Architektur der Nachkriegsmoderne.

Am 22. April 2010 um  19 Uhr findet die nächste Veranstaltung statt, die Podiumsveranstaltung „Die Nachnachvorpostlücke: 1970er-Jahre Architektur und Städtebau“ über den Umgang und bauhistorischen Wert von Gebäuden der 1970er Jahre. Auf dem Podium diskutieren: Gabi Dolff-Bonekämper, Kunsthistorikerin und Denkmalpflegerin, TU Berlin, Friederike Meyer, Architektin und Redakteurin, Bauwelt, Rolf Rave, Architekt und Autor des Architekturführers „Bauen der 70er Jahre in Berlin“ und Georg Unger, Leiter Technik der Gesobau.

Schöne Steine sehen mit Friederike von Rauch

32xberlin Fotos von Friederike von Rauch32xberlin Fotos von Friederike von Rauch

Gestern war die Eröffnung der Ausstellung der Finalistinnen des sechsten Gabriele Münter Preises im Martin Gropius Bau. Die von mir hoch geschätzte Friederike von Rauch war dabei, aber ich habe es leider zeitlich nicht geschafft, mir ihre neusten Werke anzusehen. Die Ausstellung läuft zum Glück noch bis zu 13. Juni.

Das Thema der Berliner Fotografin Friederike von Rauch ist die Architektur. Ihre Bilder zeigen spezielle Orte und Bauten, dabei geht es ihr aber nicht um die Abbildung oder Dokumentation bestimmter Gebäudetypen, sondern um die Entdeckung besonderer räumliche Situationen und deren Stimmungen. Sie zeigt Perspektiven auf, die anderen verborgen bleiben und inszeniert sie zu geheimnisvollen Abstraktionen. So werden auch spröde Räume und wenig prominente Orte zu Kunstwerken.

Die Kamera von Friederike von Rauch lässt uns den Charme von Parkhäusern, Busbahnhöfen oder Industrieanlagen entdecken. Nackte Betonwände wirken auf den Aufnahmen unglaublich fein, schwere Steinplatten werden leicht, die Fugen sehen aus wie gezeichnet. Die Bilder von Friederike von Rauch laden ein, einen Moment innezuhalten und unsere Umwelt neu zu sehen.

Falls ich es doch nicht zur Ausstellung schaffen sollte, kann ich mich ja ganz nahe vor die Karten des Memo-Spiels 32xberlin – welches wir in unserem Laden haben – stellen und mir vorstellen, es handle sich um die großartigen Großformate, die ich mir leider nicht leisten kann.

Veröffentlichungen von Friederike von Rauch:

• neues museum
publisher: hatje cantz, 2009, isbn 978-3775723763
• sites
publisher: hatje cantz, 2007, isbn 978-3775720397
• 32xberlin
publisher: lucks+vonrauch, 2003, isbn 3-00-011437-8

Schwesternladen kunst_schule

Ein Blick in die kunst_schule
Ein Blick in die kunst_schule

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: Die kunst_schule Berlin gibt es seit 2003. Hier präsentieren die beiden Schwestern und (Innen)Architektinnen Jennifer und Melanie Nölken neben vielen hochwertigen Produkten, die in keinem Haushalt für die gepflegte Nestwärme fehlen dürfen auch eigene Möbel und Designs.

Wie zum Beispiel den Parmer.  Melanie Nölken hatte  die Nase voll vom Auto Suchen im Bötzowviertel und erfand den praktischen und hübsch anzusehenden Parmer. Der Parkplatzmerkassistent stiftet Harmonie in der Ehe, der Wohngemeinschaft und am Arbeitsplatz. Ebenso wie die Spülmaschine ist der Parkplatzmerkassistent unerlässlich für funktionierende soziale Bindungen: Kein Streit mehr beim car-sharing und keine verpassten Termine mehr, weil man das Auto nicht findet.

BettN mit Tatort Decke, Parmer mit ONO

Oder das BettN, welches 2003 von Jennifer Nölken für Ihren damaligen Freund und heutigen Mann entworfen wurde. Da es sich in dieser Ehe bewährt hat, ist BettN in Serie gegangen. Es hat alles was ein Bett braucht ,aber keinen cm zu viel an Material. Das gewährt einfachen Transport, einfache Montage und einen für ein in Kleinserie in Deutschland produziertes Möbel einen kleinen Preis.

Zwischen der Kunst_schule und s.wert besteht ein reger Austausch. Fast alle unsere Produkte sind in der kunst_schule zu sehen, wir verkaufen fast alle Produkte der kunst_schule. Besonders gefallen mir Kombinationen von s.wert und kunst_schule Designs wie hier auf den Bildern. Das BettN mit der frisch gestrickten 20:15 Tatort-Decke und der Parmer mit dem Vroooom-Schlüsselanhänger.