Berliner Interieur Sofa grau mit Kissen

Neues Jahr – neue Kissen

Wenn es draussen kalt und grau ist machen wir es uns drinnen so richtig schön. Und das geht wunderbar mit unseren neuen Architekturkissen. Auf dem Sofa unter dem gerahmten Poster Thälmannpark tummelt sich eine bunte Ost-West Mischung.

Homestory Plattenbau Kissen

Plattenbau-Kissen gibt es rot-grau kariert (Platz der Vereinten Nationen), blau-gelb (Fischerinsel) oder als „Bunte Platte„. Die zwei Kissen rechts sind vom Hansaviertel inspiriert. Einmal von der Fassade des Egon Eiermann Gebäudes und einmal von der Fassade des Punkthochhauses von van den Broek und  Bakema.

Hansaviertel Kissen Eiermann Broek

Berliner Mischung: Kissen „Platz der Vereinten Nationen„, Hansaviertel „Haus van den Broek“ und „Egon Eiermann Haus

Hansaviertel Haus van den Broek

Sechzehngeschossiger der niederländischen Architekten van den Broek und Bakema im Hansaviertel

klj

Liebe und Hass: Postmoderne Architektur in Berlin

Es passiert was in der City West – die Bautätigkeiten haben in den letzten Jahren sichtbar zugenommen, die Wolkenkratzer spriessen in die Höhe – da muss auch mal der Abrissbagger ran. An der Kantstrasse, anstelle des denkmalgeschützten Schimmelpfeng-Hauses steht nun das 118 Meter hohe Zoofenster. Im Sommer sollen die Abrissarbeiten am halbrunden Volksbank-Gebäude an der Budapester Strasse beginnen. Abriss und Neubau – ein ewiger Kreislauf in der „Stadt die immer wird und niemals ist“. Zeit für ein bisschen postmoderne 80er Jahre Westberlin Nostalgie.

Berlin City West Poster Rero

Die neue City West mit Elefantentor und Hochhäusern

Auf dem Poster: Zoologischer Garten ist im Vordergrund das 1984 wiedererrichtete Elefantentor – eines der Wahrzeichen des Zoologischen Gartens zu sehen. Im Hintergrund der Architekturzoo der City West mit Gebäuden aus unterschiedlichen Jahrzehnten. Die Turm­ruine der im Zweiten Weltkrieg zerstörten neuromanischen Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, der 1950er Jahre Kirchenbau von Egon Eiermann, die jüngst entstandenen Hochhäuser Zoofenster und Upper West erzählen von der bewegten Geschichte rund um den Breitscheidplatz.

Auch beim mittlerweile in die Jahre gekommenen Mathematik-Gebäude der TU mit seiner rot-blauen Glasfassade stellt sich die Frage Abriss oder Renovierung? Das verspielte Gebäude an der Strasse des 17 Juni wurde 1983 von den Architekten Barna von Sartory und Georg Kohlmaier entworfen und erzählt von Technikbegeisterung, Liebe zum Detail und einer beginnenden Ökomoderne.

Architekten Georg Kohlmaier und Barna von Sartory

Mathematikgebäude der TU Berlin, Strasse des 17. Juni

Architekten Georg Kohlmaier, Barna von Sartory

Mathematikgebäude der TU Berlin, Strasse des 17. Juni

Architektenschal kariert rot-blau-grau

Baumwollschal für Architekturfans und Mathematikliebhaber

Ein Ziel der Internationalen Bauausstellung ’87 – die unter dem Motto „Innenstadt als Wohnort“ stand – war, die Nachkriegsbrachen in Berlin-Kreuzberg zu schliessen. Die architektonischen Utopien der Moderne hatten ihr unmenschliches Gesicht gezeigt und an Glaubwürdigkeit verloren. Die Zeit für eine Rückbesinnung auf geschichtliche Vorbilder, eklektizistische Bauten und verspielte Fassaden war gekommen. Architektur sollte Geschichten erzählen, bunt war wieder schick und so manches Haus bekam ein Gesicht.

Das Gesicht des Kreuzberg-Turms (1988 von John Hejduk) mit seinen grünen, metallischen Augenbrauenmarkisen war vor einigen Jahren durch Sanierung gefährdet. Medienwirksame Petitionen von Architekten aus dem In- und Ausland, darunter prominente Vertreter wie Peter Eisenman, Daniel Libeskind, Jan Kleihues und Matthias Sauerbruch haben bewirkt, dass der Kreuzbergtower seine zeittypische Gestalt behalten hat.

IBA 87, Kreuzberg Tower

Haus mit Gesicht- Kreuzbergtower von John Hejduk

 

Oliver Elser, Kurator am Deutschen Architekturmuseum Frankfurt und Gründer der Postmodernism Appreciation Society bezeichnet die Postmoderne als „derzeit meistgehasste Epoche der Baugeschichte“. Hass, also leidenschaftliche Abneigung wird ja auch als Gegenteil von Liebe bezeichnet. Und Leidenschaft – Leidenschaft für Berlins Architektur, gerne auch mal für die gehassten Gebäude ist das Thema von s.wert und mit viel Liebe haben wir die postmoderne Architektur Berlins auf Kissen und Textilien gebracht.

WZB Berlin, Wissenschaftszentrum Berlin Gebäude

Wissenschaftszentrum Berlin, WZB, James Stirling, Michael Wilford & Associates

Gleich neben dem Shell-Haus am Landwehrkanal steht ein postmoderner Architektentraum in rosa und hellblau – das 1979–1988 vom britischen Architekten James Stirling aka „Big Jim“ errichtete WZB (Wissenschaftszetrum Berlin). Der Gebäudekomplex sorgte mit „Stoa“, „Theater“, „Campanile“ und seiner bunt gestreiften Fassade schon von Beginn an für grosse Emotionen. Der Erbauer sagte dazu: „ Wir haben dem Berliner Architekturzoo ein buntes Tier hinzugefügt, vielleicht ein Zebra“ (Falk Jaeger, Zurück zu den Stilen, Seite 50)

Berlinkissen Postmoderne Architektur

Postmoderne Architektur auf Kissen

Parkhaus Bayer-Schering

Müllerstrasse 7, Berlin-Wedding

Berlin Tuch gestreift bunt

Merken

Merken

Merken

Design Kissen Architekturmotiv

Architekturkissen aus Berlin

Die Begeisterung für moderne Architektur, deren grafische Wirkung und die Möglichkeit auf künstlerische Weise vom Wandel der Stadt zu erzählen war 2004 der Auslöser für die erste Kissenkollektion von s.wert. Seitdem wächst und verändert sich das Portfolio ständig. Die Kissenbezüge von s.wert sind mehr als dekorative Wohnaccessoires und Lifestyle Produkte, es sind authentische Liebhaberstücke. Die Sofakissen überzeugen durch reduzierte grafische Designs, auf denen ausgewählte Bauten und Fassaden dargestellt sind.

Die Kissen Corbusierhaus und Neue Nationalgalerie in minimalistischer und zeitloser Schwarzweiß-Optik sind bei Liebhabern klarer Kontraste begehrt. Die Architekturkissen sind perfekte Begleiter für Designklassiker wie die Corbusierliege oder den Barcelona Chair von Mies van der Rohe, machen aber auch auf einem schwarzen Ledersofa ein Spitzenfigur.

Corbusierhaus

schwarz-weißes Kissen Corbusierhaus auf schwarzem Ledersofa

Plattenbau kann schön sein! Das zeigen wir mit den bedruckten Kissen von s.wert. Und wir sind nicht allein. Instagram habe ich kennen und schätzen gelernt, weil dort Gleichgesinnte ihre Sicht auf die Welt und Architektur teilen. Unter dem Hashtag #plattenbauromatik finden sich bei Instagram fast 4000 Beiträge, die die Ästhetik moderner Fassaden mittels minimalistischer Handyfotos feiern.

QP Platte an der Karl Marx Allee

QP Platte an der Karl Marx Allee

Plattenbaukissen: QP Platte, Sonderplatte und Kino Kosmos

Plattenbaukissen: QP Platte, Sonderplatte und Kino Kosmos

 

 

s.wert - urbanes Design aus Berlin

Bodenkissen „Zoo“ und „Haus der Statistik“

Wir sind Designer aus Berlin, unser Herz schlägt für diese Stadt – egal ob sie nun gerade „the place to be“ ist oder ob Berlin-bashing angesagt ist. Die Kissen von s.wert sind ein Hommage an die Stadt Berlin und ihre Architektur, vom Fernsehturmkissen bis zum Kissen mit ICC Aufdruck.

Merken

Architektur Kissen Fassade

Architekturkissen

„Meine Lieblingsfarbe ist bunt“, sagte Gropius einmal. Dem stimmen wir zu. Der Blick auf Fassaden ist für uns immer wieder inspirierend und regt uns an, die grenzenlose Vielfalt der modernen Architektur bildhaft auf Kissen umzusetzen. So entstehen hochwertige Sofakissen mit Sammlerwert, die nicht nur dekorativ und gemütlich sind, sondern ikonografische Architektur in verschiedensten Farbnuancen nach Hause bringen. Neu im Sortiment sind grosse, prall gefüllte Sofakissen in der Grösse 60×60 cm.

Plattenbaukissen: QP Platte, Sonderplatte und Kino Kosmos

Plattenbaukissen: QP Platte, Sonderplatte und Kino Kosmos

Dabei haben wir keine Angst vor scheinbar monotonen Fassaden, denn wir sehen in der unterschiedlicher Kombination von Rechtecken und Farben eine große Vielfalt, eine „serielle Vielfalt“. Der Begriff stammt von der Ausstellung „Radikal Modern“, in der ein Raum, in dem Fotos von Plattenbauten in Ost und West hängen, so betitelt ist.

Bei den unbunten Farben schätzen wir den extremen Hell-Dunkel-Kontrast. Schwarz-weiß als Farbkombination ist klassisch, minimalistisch und zeitlos schön. Keine andere Farbkombination wäre Mies van der Rohes Neue Nationalgalerie angemessener. Schliesslich stammt von Mies van der Rohe das berühmte Zitat „Weniger ist mehr“.

 

Kissen Corbuisierhaus schwarz-weiß

Kissen Corbuisierhaus schwarz-weiß

Die Stoffe für die Kissen lassen bei einer deutschen Textilmanufaktur bedrucken. Genäht werden die Kissen ebenfalls in Deutschland. Die Kissen sind mit Federn gefüllt.

Mit der Kissenkollektion “ Zornige Kinder – Fassaden zum Kuscheln“ hat übrigens alles angefangen. 2004 haben wir unsere erste Kissenkollektion mit aus dem Stadtbild verschwindenden (verschwundenen) Fassaden der Berliner Nachkriegsmoderne entwickelt.

Kissenkollektion Zornige Kinder, 2004, Foto: Simone Krack

Kissenkollektion Zornige Kinder, 2004, Foto: Simone Krack

Merken

Merken

Merken

Merken

Architekturkissen + Rock & Roll

Wir finden, dass Architekturkissen und Kissen mit Film- und Musikzitaten wunderbar zusammen passen . Man nehme zum Beispiel ein bisschen 80er mit Nena, eine DDR Peitschenleuchte in gelb und ein Stückchen Hansaviertel – fertig ist die Sofaecke mit Geschichte.

Die Party der Berliner 90er ist vorbei. Im Cafe Moskau wird nicht mehr getanzt – als Erinnerungsstück empfehlen wir das Kissen MOCKBA in leuchtendem blau, das  in Kombination mit „der schönen Sozialistin“, der Fassade des Hotel „Interconti“ und der Philharmonie eine entspannte Berliner Mischung bildet.

 

Auch das Jeanskissen „Highway to Hell“ harmoniert wunderbar mit dem Fassadenkissen – inspieriert von Günther Gottwalds Hansaviertel Gebäude und den Berliner Straßenleuchten in rot.

Wer hätte das gedacht, dass Plattenbauten so hübsch aussehen können?

Die Plastikstühle von Eames können ja im Winter etwas kalt am Hintern sein – deshalb haben wir unsere mit Alexanderplatz-Kissen bestückt.

Mein Lieblingskissen: Für Immer Punk mit Nadelstreifen. Fotografiert unter dem Motto: Punk und Puschen.

Alle Kissen bekomt man in unserem Onlineshop: s.wert