Fans bauen Stadion

Der deutsche Fußballclub 1. FC Union Berlin hat ganz besondere Fans. Als dem Verein das nötige Geld für die umfassende Sanierung des Stadions fehlte, kamen das Präsidium und die Anhänger des Berliner Clubs auf eine außergewöhnliche Idee. Um ihre sportliche Heimstätte, die Alte Försterei, wieder ligatauglich zu machen, wurde ein Konzept entwickelt, das die Beteiligung der eigenen Fans am Stadionbau vorsah. Gewerbebau als Faninitiativekönnte man das Vorhaben bezeichnen. Dass die Idee tatsächlich umgesetzt wurde und auch noch bestens funktionierte, uüberraschte nicht nur die Fußballvereine in ganz Deutschland, sondern holte sogar Journalisten aus aller Welt an die wohl ungewöhnlichste Baustelle Berlins.
Über 2000 begeisterte Fußballfans waren mit 140.000 freiwilligen Arbeitsstunden knapp ein Jahr lang mit dem Stadionbau beschäftigt. Der logistische Aufwand des Projektes war enorm. Und ganz ohne professionelle Betreuung konnte die Aufgabe auch nicht bewältigt werden. Deshalb wurden sechs Teamleiter ernannt, welche den unterschiedlichsten Helfern zur Seite standen. Darüber hinaus haben sich Baufirmen um die schwierigen
Arbeiten wie etwa die Schalung oder das Begradigen gekümmert. Alles können die Fans dann eben auch nicht machen. Trotzdem haben sie für ihren Verein eine ganze Menge geleistet und dürfen deshalb zu Recht stolz auf ihr neues Stadion sein. Manch einer hat sogar seinen Jahresurlaub für das einmalige Bauprojekt geopfert.
Als jahrelanger Fan und Mitglied des Vereins , sowie unter Beteiligung des Künstlers und Fans Andora hat nun s.wert diesem ungewöhnlichem Projekt eine Hommage gewidmet.
Dynamische Kissenmotive in typischen Unionvereinsfarbe rot weiß. Zu sehen sind sind das neu entstande Hauptgebäude, dass in Anlehnung der Oberschöneweider Industriearchitektur des letzten Jahrhunderts entwickelt wurde sowie eine Stadioninnenansicht aus der Perspektive der Fans auf den Rängen.

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